13.03.2018, 16:06 Uhr

Hospitanz Stipendiatenprogramm des BKA – palästinensische Drogenfahnderin zu Gast bei der Polizei in Furth im Wald

Captain Aline Al Taweel mit dem stellvertretenden Fahndungsgruppenleiter Christian Pongratz. (Foto: Polizei)Captain Aline Al Taweel mit dem stellvertretenden Fahndungsgruppenleiter Christian Pongratz. (Foto: Polizei)

Am Mittwoch, 7. März, war Captain Aline Al Taweel von der palästinensischen Polizei als Gast bei der Schleierfahndung in Furth im Wald. Al Taweel arbeitet bei der palästinensischen Anti-Drogen-Polizei.

FURTH IM WALD Nach einem Studium der englischen Sprache, der Sicherheitswissenschaften und der Rechtswissenschaften qualifizierte sich Aline Al Taweel für das Stipendiatenprogramm des Bundeskriminalamtes (BKA). Mit dem Stipendiatenprogramm strebt das BKA die Bildung eines weltweiten Netzwerkes für ausländische Kriminalpolizisten an, welches eine enge Kooperation untereinander und mit der deutschen Polizei ermöglichen soll. Neben 14 weiteren internationalen Polizeioffizieren begann sie Anfang Juni 2017 die Sprachausbildung am Bundessprachenamt in Köln/Hürth, welche sie Mitte Dezember abgeschlossen hat. Von 2. Januar 2018 bis zum 26.02.2018 durchlief die Stipendiatengruppe verschiedenen Institutionen des BKA in Berlin, Wiesbaden und Meckenheim, bevor es dann ab dem 27. Februar in das Länderpraktikum ging. Dieses durfte sie in Regensburg bei der KPI(Z) Oberpfalz von 27.2. bis zum 14. März durchführen.

Im Rahmen dieser Hospitation verbrachte sie einen Tag bei der Schleierfahndungsgruppe der PI Furth im Wald. Polizeihauptkommissar Christian Pongratz hieß sie in Furth im Wald herzlich willkommen und gewährte ihr umfangreiche Einblicke in die tägliche Arbeit der Schleierfahnder. Ihr besonderes Interesse lag dabei an der polizeilichen Zusammenarbeit zwischen der bayerischen und der tschechischen Polizei. Laut ihrer Aussage war dieser Tag eine sehr interessante Exkursion. Das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch über Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Besonderheiten im dienstlichen sowie im privaten Leben in Palästina bzw. in Deutschland waren für alle Beteiligten gewinnbringende Erfahrungen. Am Tagesende wurde sie von den Further Kollegen verabschiedet mit den Wünschen, in ihrer künftig angestrebten Verwendung als Dozentin an der Hochschule viel Glück zu haben.


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