08.02.2018, 14:40 Uhr

Sofortmaßnahmen eingeleitet Loch im Tank – 250 Liter Diesel fließen in Kanalisation

(Foto: apopium/123RF)(Foto: apopium/123RF)

Am Mittwoch, 7. Februar, um 9.30 Uhr, teilte ein 55-jähriger polnischer Sattelzugfahrer per Notruf der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz mit, dass er mit seinem Sattelzug auf der A93 in Fahrtrichtung Hochfranken am Parkplatz Regendorf steht aufgrund eines Lochs im Tank und Diesel auslaufen würde.

REGENSBURG Daraufhin wurde die örtlich zuständige Autobahnmeisterei Pentling und eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg zur genannten Örtlichkeit entsandt, um Sofortmaßnahmen einzuleiten bzw. zu koordinieren. Demnach liefen circa 100 bis 250 Liter Dieselkraftstoff aus dem Lkw-Tank auf den Parkplatz in die angrenzende Kanalisation.

Sofortige Eindämmungsversuche des Lkw-Fahrers waren nicht erfolgreich und der Kraftstoff breitete sich im Einfahrtsbereich des Parkplatzes sowie auf mehrere Lkw-Stellplätzen aus. Der Parkplatz musste bis gegen 16.45 Uhr gesperrt werden. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Lappersdorf verhinderte die weitere Ausbreitung. Vertreter des Landratsamtes Regensburg, Wasserwirtschaftsamtes und eine Spezialfirma zur Beseitigung des ausgelaufenen Kraftstoffes waren vor Ort. Der Sattelzug musste abgeschleppt werden. Der Diesel breitete sich zwar schon auf circa 100 Meter in der Parkplatzkanalisation aus, gelangte jedoch aufgrund des schnellen Einschreitens der Einsatzkräfte noch nicht in ein Oberflächengewässer. Das Wasserwirtschaftsamt ordnete eine Spülung des betroffenen Bereiches des Kanalsystemes an, welches noch am selben Tag durch eine Fachfirma durchgeführt wurde. Durch die Polizeibeamten konnte vor Ort festgestellt werden, dass sich im rechten Lkw-Fahrzeugtank ein circa zwei Quadratmeter großes Loch befand. Aufgrund der Ausgestaltung der Beschädigung wird davon ausgegangen, dass der Lkw-Tank kurz vorher durch Überfahren eines unbekannten Gegenstandes auf der Autobahn beschädigt wurde, sodass derzeit von keinem schuldhaften Handeln des Lkw-Fahrers ausgegangen wird. Der Schaden am Lkw wird auf circa 500 Euro geschätzt. Die Bergungs- und Reinigungskosten konnten noch nicht beziffert werden. Die Staatsanwaltschaft Regensburg wurde über den Sachverhalt verständigt.


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