14.01.2018, 08:02 Uhr

Unfassbar Jugendliche überwältigen Polizisten und treten auf Kopf ein

Die Regensburger Arcaden und die Friedenstraße. Foto: EcklDie Regensburger Arcaden und die Friedenstraße. Foto: Eckl

Jugendliche haben bei den Arcaden einen Polizisten überwältigt, ja sogar auf seinen Kopf eingetreten, als er am Boden lag. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art

REGENSBURG Im Rahmen einer Personenkontrolle wurde ein Polizeibeamter von mehreren Jugendlichen verletzt. Am Samstag, 13. Januar, gegen ca. 21 Uhr kontrollierten uniformierte Beamten des Einsatzzuges Regensburg in Regensburg in der Friedensstraße vor den Arcaden drei Jugendliche. Eine Gruppe von ca. 15 Jugendlichen war offensichtlich nicht damit einverstanden und machte lautstark ihrem Unmut Luft. Dabei störte sie massiv die Amtshandlung der Beamten.

Die Gruppe zog dann laut grölend und schreiend weiter in Richtung Innenstadt. Nachdem die erste Kontrolle beendet war, wollten die Beamten die Personen der Gruppe kontrollieren. Dies missfiel einzelnen Personen aus der Gruppe offensichtlich so stark, dass sie sich der Kontrolle massiv zu entziehen versuchten.

Dabei kam es zu einem Handgemenge in dessen Verlauf ein 17jähriger Jugendlicher mit der Faust auf den Hinterkopf eines Polizeibeamten einschlug. Der Polizeibeamte konnte den 17jährigen überwältigen und zu Boden bringen. Ein weiterer 17jähriger trat dann mit dem Fuß gegen den Kopf des Beamten. Der Beamte erlitt dabei eine Platzwunde über dem Auge sowie eine Gehirnerschütterung. Der Beamte musste in ein Regensburger Krankenhaus stationär eingeliefert werden.Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und weiterer Delikte übernommen.

Über die Nationaität der Täter schwieg sich die Polizei bislang aus. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art vor den Arcaden. 2014 schlug ein 15-Jähriger einem Mitarbeiter der Stadt Regensburg eine Flasche Wodka über den Schädel. Die Polizei äußerte sich damals kritisch, dass die Stadt den Vorfall gegenüber dem Wochenblatt publik machte und spielte ihn eher herunter.


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