21.12.2017, 09:56 Uhr

Besonderes Weihnachtsgeschenk Feuerwehrauto aus Regensburg ist jetzt in der Partnerstadt Odessa im Einsatz


Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer hat am 18. Dezember ein ausgemustertes Tanklöschfahrzeug der städtischen Feuerwehr an Oleksandr Polokhach, den zentralen Leiter der neun Feuerwachen in Odessa übergeben. Es soll in der ukrainischen Partnerstadt dazu beitragen, dass künftig Brände schneller und effizienter gelöscht werden können.

REGENSBURG Bereits Anfang des Jahres 2017 hatten Odessa fast 40 Kartons hochwertige Feuerwehrausrüstung aus Regensburg erreicht. Hans Heinersdorfer, der sich seit über 25 Jahren unermüdlich dafür einsetzt, humanitäre Hilfe für die Partnerstadt am Schwarzen Meer auf den Weg zu bringen, hatte diese Lieferung mit Unterstützung der Stadt Regensburg organisiert.

Im vergangenen September hatte Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer dann erstmals selbst die Partnerstadt besucht. Während des Aufenthalts stand auch die Besichtigung einer Feuerwache auf dem Programm. Bei dieser Gelegenheit konnte sich die Regensburger Delegation ein Bild davon machen, mit welch einfacher Ausstattung die Einsatzkräfte dort ihren Dienst leisten müssen. Für die Bürgermeisterin war schnell klar, dass sie sich dafür einsetzen wollte, den ukrainischen Partnern ein ausgesondertes Tanklöschfahrzeug der städtischen Feuerwehr zu überlassen.

Nachdem die aufwändigen Zoll- und Ausfuhrformalitäten geklärt waren, konnte das Fahrzeug am 18. Dezember gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten an Feuerwehrmänner aus Odessa übergeben werden. Voller Stolz und mit großer Dankbarkeit nahmen diese das noch sehr gut erhaltene Tanklöschfahrzeug nach einer fachgerechten Einweisung durch das Amt für Brand- und Zivilschutz in Empfang, um das besondere Weihnachtsgeschenk persönlich an seinen neuen Einsatzort zu bringen. „Ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk, mit dem hoffentlich noch viele Jahre Brände gelöscht und Menschenleben gerettet werden können“, so Maltz-Schwarzfischer bei der Übergabe, bevor sie den Feuerwehrmännern eine sichere und gute Heimreise wünschte.


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