15.12.2017, 15:38 Uhr

754.000 Euro Beratungsstellen zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen erhalten finanzielle Mittel

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Fünf Beratungsstellen stehen in Bayern bei Fragen rund um die Anerkennung ausländischer Qualifikationen mit Rat und Tat zur Seite. Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller teilte am Freitag, 15. Dezember, mit, dass deren Förderung für weitere zwei Jahre sichergestellt ist.

REGENSBURG/BAYERN „Die Beratungsstellen sind wichtige Anlaufstellen und haben sich bewährt. Die bayerische Wirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte. Es ist daher notwendig, mitgebrachte Qualifikationen so schnell wie möglich anzuerkennen. Deshalb werden wir die fünf Beratungsstellen in Ingolstadt, Landshut, Regensburg, Bamberg und Würzburg auch in den nächsten zwei Jahren mit über 754.000 fördern. Seit Oktober 2016 wurden 3.779 Beratungen zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen durchgeführt.“ Die Anerkennung von mitgebrachten Qualifizierungen ermöglicht es den Menschen den Lebensunterhalt im erlernten Beruf selbst zu bestreiten. Gleichzeitig erhalten Unternehmen dadurch wichtige Informationen bei der Einstellung neuer Mitarbeiter. Die Förderung von Anerkennungsberatungsstellen für ausländische Berufsqualifikationen ist Teil der am 13. Oktober 2015 von der Staatsregierung mit der Bayerischen Wirtschaft und der Arbeitsverwaltung geschlossenen Vereinbarung ‚Integration durch Ausbildung und Arbeit‘. Die Stellen informieren und beraten, prüfen und sichten die vorhandenen Unterlagen und helfen bei der Antragstellung.

Weitere Informationen zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen, sowie die Kontaktdaten der Beratungsstellen finden sich im Internet unter www.stmas.bayern.de.


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