20.09.2019, 10:15 Uhr

Seit einem Monat im Einsatz Positive Resonanz auf Polizei-Bodycam

Polizeioberkommissar Martin Koppmann und Polizeiobermeisterin Dana Riedleder von der Polizeiinspektion Simbach a.Inn mit Bodycam. (Foto: Polizei Simbach am Inn)Polizeioberkommissar Martin Koppmann und Polizeiobermeisterin Dana Riedleder von der Polizeiinspektion Simbach a.Inn mit Bodycam. (Foto: Polizei Simbach am Inn)

Auch bei der Polizeiinspektion Simbach a.Inn sind seit etwas mehr als einem Monat Bodycams mit auf Streife.

SIMBACH AM INN Der Polizeiinspektion Simbach a.Inn wurden Ende Juli drei Bodycams zugeteilt, um auch die hiesigen Beamten bei ihren Streifen mit diesem Einsatzmittel ausstatten zu können. Ab etwa der zweiten Augustwoche war es dann soweit: Die ersten extra beschulten Beamten nahmen die signalgelbe Bodycam, die an der Uniform getragen wird, mit auf Streife.

Nach nun etwas mehr als einem Monat kann man bereits sagen, dass die Akzeptanz bei den Polizisten, die selbst entscheiden, ob sie die Kamera mitnehmen oder nicht, sehr hoch ist. Bei den Beamten ist vor allem das Vertrauen darauf, dass der präventive Einsatz bei schwierigen Situationen deeskalierend wirken kann, sehr hoch.

Erwartungsgemäß wurden mit der Bodycam bislang nur bei wenigen Gelegenheiten Aufnahmen gefertigt. Herausragend war der Einsatz bislang nur in einem Fall: Bei dem Vorfall vom 28. August, bei dem ein Mann mit Pfeil und Bogen bewaffnet auf die Straße lief und anschließend bei der Festnahme Widerstand leistete, wurden durch die eingesetzten Beamten Bodycamaufnahmen gemacht. Leider erbrachte hier der Bodycameinsatz keine deeskalierende Wirkung mehr. Jedoch kann nun zumindest der Justiz eine Aufzeichnung des Vorfalls als zusätzlicher Beweis zur Verfügung gestellt werden.

Einige Beamte berichten auch, dass sie im Rahmen des täglichen Einsatzes von Bürgern auf die Bodycam angesprochen werden. Bei den dabei entstehenden Gesprächen bekommen die Kollegen überaus positive Resonanzen von der Bevölkerung.


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