23.01.2019, 16:46 Uhr

Grundstücksuche hat ein Ende Simbacher Polizei bekommt eine neue Heimat

Bei der Unterzeichnung des Pachtvertrages (v. li.) Notarin Katharina Trommler, 2. Bürgermeister Thomas Klumbies, die Stiftungsvorsitzenden der Heinrich-Koch-Stiftung Josef Frész, Alexandra Wachtveitl-Bruckner und Rosemarie Wagner, Katharina von Milczewsk (Leiterin der Regionalvertretung Niederbayern der Immobilien Freistaat Bayern), Dienststellenleiter Stephan Goblirsch, Stellvertreter, Peter Spiegelsberger und Personalrat Christian Danzer. (Foto: Walter Geiring)Bei der Unterzeichnung des Pachtvertrages (v. li.) Notarin Katharina Trommler, 2. Bürgermeister Thomas Klumbies, die Stiftungsvorsitzenden der Heinrich-Koch-Stiftung Josef Frész, Alexandra Wachtveitl-Bruckner und Rosemarie Wagner, Katharina von Milczewsk (Leiterin der Regionalvertretung Niederbayern der Immobilien Freistaat Bayern), Dienststellenleiter Stephan Goblirsch, Stellvertreter, Peter Spiegelsberger und Personalrat Christian Danzer. (Foto: Walter Geiring)

Es war keine einfache Standortsuche für das neue Dienstgebäude der Simbacher Polizeiinspektion. Nach langer Suche wurde nun endlich ein passendes Grundstück an der Adolf-Kolping-Straße Ecke Heraklithstraße für die Bedürfnisse der Polizei gefunden. Auf dem 3.200 Quadratmeter großen Grundstück kann nun ein modernes Dienstgebäude errichtet werden, das den heutigen Ansprüchen gerecht wird.

SIMBACH AM INN Das bisherige Polizeigebäude am ehemaligen Grenzübergang an der Innstraße war im Lauf der Zeit viel zu klein geworden und wurde nach der Jahrtausendflut im Jahr 2016 stark in Mitleidenschaft gezogen. Nun konnte das Grundstück verbrieft werden. Hierzu trafen sich die Leiterin der Regionalvertretung Niederbayern der Immobilien Freistaat Bayern, Katharina von Milczews, mit den Stiftungsvorsitzenden der Heinrich-Koch-Stiftung, Alexandra Wachtveitl-Bruckner, Rosemarie Wagner und Josef Frész im Simbacher Notariat Trommler, um den Erbpachtvertrag für das Grundstück zur Errichtung der neuen Polizeiinspektion Simbach zu beurkunden.

Laut Dienststellenleiter Stephan Goblirsch werden nun zunächst die entsprechenden Baupläne eingereicht, ehe es zu europaweiten Ausschreibungen für die einzelnen Gewerke kommt. Läuft alles nach Plan, dann rechnet man mit einer zweijährigen Planungsphase und einer ebenso langen Bauzeit für die Errichtung des neuen Gebäudes. Demnach könnte im Jahr 2023 die Fertigstellung erfolgen. Die Kosten für den reinen Neubau wurden auf 4,2 Millionen Euro veranschlagt. Künftig sollen dann über 40 Polizeibeamte und zehn Einsatzfahrzeuge einen Platz in der neuen Dienststelle finden.

Inwieweit sich der Bau einer künftigen A94 auf die Personalstärke aufwirken wird, konnte noch nicht festgelegt werden. Hierzu gäbe es aber laut Goblirsch verschiedene Varianten. Lob gab es für das tatkräftige Engagement von MdL a. D. Reserl Sem. Von Anfang an setzte sie sich für einen Neubau ein und suchte bereits während der Flutkatastrophe eine Entscheidung zu finden. Der Erbpachtvertrag mit der Heinrich-Koch-Stiftung wurde auf 60 Jahre geschlossen. Mit dem Erlös können künftig bedürftige Bürger der Stadt unterstützt werden.


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