26.10.2018, 09:37 Uhr

Angebliche Microsoft-Mitarbeiter Polizei warnt erneut vor Betrugsmasche

Ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter gelangte per Telefon an Daten eines Rentners. (Foto: Holger Becker)Ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter gelangte per Telefon an Daten eines Rentners. (Foto: Holger Becker)

Ein angeblicher Mitarbeiter der Firma Microsoft rief mehrmals am 24. Oktober bei einem Rentner im Dienstbereich der Polizeiinspektion Simbach an um seine Hilfe anzubieten, da sein Computer mit einer Schadsorftware verseucht und von Hackern überwacht sei.

SIMBACH AM INN Er könne ihm helfen, das Problem zu lösen, dazu müsse er ihm aber verschiedene Daten aus seinem Computer mitteilen. Schlussendlich gelang es dem Mann 300 Euro über die Kreditkarte zu seinen Gunsten abzubuchen, da auch diese Karte Angriffe von Hackern ausgesetzt sei. Die Anrufe dauerten insgesamt mehrere Stunden.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass bei Anrufen jeglicher Art durch Unbekannte Vorsicht geboten ist, zumal dann, wenn bei Computerproblemen Hilfe angeboten wird, ein Gewinn in Aussicht gestellt wird, aber nur gegen vorherigen Überweisung einer Bearbeitungsgebühr oder Verwandte in Notlage vorgetäuscht werden. Das Ziel dieser Leute ist immer die Erlangung von Geld oder Wertsachen. Deshalb gilt, es ist nicht unhöflich das Gespräch zu beenden, wenn:

- sie nicht sicher sind, wer anruft

- sie der Anrufer nach persönlichen Daten und finanziellen Verhältnissen fragt

- sie der Anrufer auffordert, Geld und andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld, insbesondere ins Ausland zu überweisen

- sie der Anrufer unter Druck setzt

- sie der Anrufer dazu auffordert, Fremden Geld und Wertsachen mitzugeben.


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