31.08.2018, 10:22 Uhr

1.000 Euro bezahlt 43-Jähriger wird Opfer eines Callcenter-Betrugs

Der Eggenfeldener zahlte 1.000 Euro für einen versprochenen Gewinn. (Foto: Hannes Lehner)Der Eggenfeldener zahlte 1.000 Euro für einen versprochenen Gewinn. (Foto: Hannes Lehner)

Ein 43-jähriger Mann aus Eggenfelden ist auf eine weit verbreitete Betrugsmasche hereingefallen.

EGGENFELDEN Das Opfer wurde auf seinem Handy durch einen unbekannten Mann angerufen, welcher ihm mitteilte, dass er 49.000 Euro gewonnen hätte. Das Geld würde ihm in bar ausbezahlt, eine Geldtransportfirma würde dies erledigen.

Für den Transport müsste der Mann aber 1.000 Euro bezahlen. Der Geschädigte kaufte nach Aufforderung für 1.000 Euro sogenannte Steam-Karten und gab die jeweiligen Codenummern an den unbekannten Anrufer durch. Bei Steam handelt es sich um eine Internetvertriebsplattform für Computerspiele. Das Geld kann somit nicht wiedererlangt werden.

Der unbekannte Täter rief den Mann aus Eggenfelden einige Tage später erneut an und teilte ihm mit, dass er nun sogar 94.000 Euro gewonnen hätte. Dazu müsste er aber für den Geldtransport 4.700 Euro bezahlen. Jetzt wurde der Mann stutzig, informierte sich im Internet und erstattete Anzeige.

Bei der hier genannten Betrugsmasche werden Personen von im Ausland sitzenden Callcentern massenweise angerufen. Die geschulten Anrufer merken sofort, wenn ein Teilnehmer angebissen hat und drängen ihn dann zu Geldzahlungen.


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