25.04.2018, 12:02 Uhr

Polizei-Erfolg 27-Jähriger als Täter einer Bombendrohung ermittelt

Eine Bombendrohung sorgte beim Rottaler Volksfest für einen großen Polizeieinsatz. (Foto: Holger Becker)Eine Bombendrohung sorgte beim Rottaler Volksfest für einen großen Polizeieinsatz. (Foto: Holger Becker)

Mit der Drohung, dass eine Bombe beim Festzelt des Rottaler Volksfestes hochgehen werde, hat am 5. April ein zunächst unbekannter Mann einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Der Anrufer, ein 27-jähriger Landkreisbewohner, konnte nun von der Polizeiinspektion Pfarrkirchen ermittelt werden.

PFARRKIRCHEN Am 5. April ging gegen 18.30 Uhr beim Festzelt ein Anruf mit unterdrückter Telefonnummer ein, dass im Zelt des Rottaler Volksfestes eine Bombe hochgehen werde. Durch die Polizeiinspektion Pfarrkirchen wurden daraufhin nach einer entsprechenden Lagebewertung die notwendigen polizeilichen Maßnahmen durch eigene und Passauer Zivilkräfte sowie weitere Unterstützungskräfte durchgeführt. Auch ein Sprengstoffsuchhund kam zu Einsatz.

Im Zuge der weiteren polizeilichen Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass die Bombendrohung von einem 27-Jährigen aus dem Landkreis Rottal-Inn gekommen war. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut erging ein richterlicher Durchsuchungsbefehl, der am 25. April vollzogen wurde. Bei dem Mann konnten zwei Handys sichergestellt werden. Angesichts der Beweislage gab der Landkreisbewohner die Bombendrohung sofort zu.

Einen plausiblen Grund hierfür konnte er nicht nennen. Gegen den 27-Jährigen wird Strafanzeige wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten bei der Staatsanwaltschaft Landshut erstattet. Die Strafandrohung liegt bei diesem Delikt bei Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.


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