15.06.2020, 13:58 Uhr

Tiere meist tot Wildunfälle mit erheblichen Sachschäden

Für die Tiere gingen die Unfälle in der Regel tödlich aus. Foto: ADACFür die Tiere gingen die Unfälle in der Regel tödlich aus. Foto: ADAC

Etliche Wildunfälle ereigneten sich in den letzten Tagen im Landkreis Passau.

Landkreis Passau. Am Freitagabend 19.20 Uhr fuhr eine Frau aus Breitenberg mit ihrem Wagen auf der Kreisstraße PA 44 von Eidenberg in Richtung Hartmannsreut. Dabei lief vor ihr ein Reh auf die Fahrbahn, das vom Auto frontal erfasst wurde. Das Reh blieb tot auf der Fahrbahn liegen. Der Ford war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Der Schaden beläuft sich auf etwa 5000 Euro. Die Fahrerin wurde nicht verletzt.

Am Samstagnachmittag teilte ein Pkw-Fahrer aus Passau mit, dass er mit seinem Wagen soeben auf der Staatstraße 2320 Höhe Furtweiher über ein gestürztes junges Reh gefahren sei. Als er zu dem Tier gehen wollte, stand dieses auf und lief davon. Ob unten am Pkw Schaden entstanden ist, konnte er noch nicht sagen. Der Jagdpächter wurde zur Nachschau nach dem angefahrenen Tier verständigt.

Den nächsten Wildunfall hatte eine junge Frau aus Hauzenberg in der Nacht zum Sonntag gegen 1.30 Uhr auf der Kreisstraße PA 49.

Sie hatte zwischen den Ortschaften Wehrberg und Sieglmühle eine Kollision mit einem Reh.

Dabei wurde das Reh getötet. Am Wagen entstand ein Schaden von rund 3000 Euro.

Zur gleichen Zeit kollidierte auf der Kreisstraße PA 24 kurz vor der Ortschaft Haar ebenfalls ein Reh mit einem BMW, der von einem jungen Mann aus Wegscheid gelenkt wurde. Auch hier wurde das Tier getötet. Am Wagen entstand ein leichterer Sachschaden in Höhe von etwa500 Euro.

Ebenfalls in der Nacht zum Sonntag 23.45 Uhr fuhr eine junge Frau aus Untergriesbach mit ihrem Audi von Kohlbachmühle kommend in Richtung Jochenstein. Kurz vor dem Kraftwerk lief ihr ein Hase in den Wagen.

Der Aufprall, den das Tier nicht überlebte, war so heftig, dass der Kühlergrill und die Stoßstange brachen. Der Schaden beträgt rund 1500 Euro.


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