23.12.2019, 14:44 Uhr

In Kühllaster Elf Afghanen unter lebensbedrohlichen Umständen eingeschleust

(Foto: Bundespolizei)(Foto: Bundespolizei)

Die Bundespolizei Passau konnte am Samstag (21. Dezember) eine lebensbedrohliche Einschleusung von elf Afghanen verhindern. Gegen 2:30 Uhr meldete sich ein türkischer LKW-Fahrer bei einem Mitarbeiter in der Rastanlage Donautal-Ost und bat um Hilfe.

PASSAU Aus seinem LKW-Auflieger, einem Kühllaster, waren laute Klopfgeräusche zu hören. Eine Streife der Bundespolizei Passau konnte kurz danach den mit einer Plombe gesicherten LKW-Auflieger öffnen. Der Kühl-LKW war zu zwei Drittel mit Früchten beladen. Der Fahrer, ein 42-jähriger Türke war ahnungslos und teilte den Beamten mit, dass er mit dem LKW bis nach Belgien fahren wollte. Die elf Afghanen, ein 14-jähriger Junge und zrhn Männer im Alter von 18 bis 31 Jahren sind nach eigenen Angaben vermutlich in Serbien auf den LKW gestiegen.

Glücklicherweise endete die Fahrt der elf Personen in Rottal-Ost, aufgrund der Umstände im gekühlten LKW hätte die Weiterfahrt der elf Afghanen bis nach Belgien zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen können. Bei der Öffnung des LKW durch die Bundespolizei klagten die elf Personen über ernsthafte Atemprobleme und Kopfschmerzen.

Der 14-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung an das zuständige Jugendamt übergeben, die zehn Männer wurden an das BAMF übergeben. Der LKW-Fahrer konnte den Bundespolizisten glaubhaft belegen, dass er mit der Einschleusung der Personengruppe nichts zu tun hat. Er konnte seine Fahrt anschließend fortsetzen. Die Ermittlungen gegen die Hintermänner der Einschleusung der 11 Personen hat der Ermittlungsdienst der Bundespolizei Passau übernommen.


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