12.08.2019, 12:02 Uhr

Zwei Katzen in Hutthurm durch Giftköder verletzt PETA bietet 500 Euro Belohnung für Hinweise

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Unbekannter Katzenhasser hatte die Köder offenbar an Metallhaken ausgelegt.

HUTTHURM. Tierquäler gesucht: Zwei Katzen erlitten am Freitag innere Verletzungen, nachdem sie in Hutthurm-Lebersberg Giftköder gegessen hatten. Ein Unbekannter hatte die Köder offenbar an Metallhaken ausgelegt. Die Katzen mussten tierärztlich behandelt werden. Die Polizeiinspektion Passau ermittelt und nimmt unter der Telefonnummer 0851-95110 Zeugenhinweise entgegen.

Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise, die zu seiner Verurteilung führen, aus. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden und können sich telefonisch unter 01520-7373341 oder per E-Mail bei der Tierschutzorganisation melden – auch anonym.

„Wir möchten helfen, den Unbekannten in Hutthurm zu stoppen, bevor weitere Vierbeiner verletzt oder sogar getötet werden“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Derartige Täter zu überführen ist oft schwierig, da sie agieren, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Deshalb kann es in solchen Fällen auf den noch so unwichtig erscheinenden Hinweis ankommen. Mit unserer Belohnungsauslobung wollen wir die Arbeit der Polizei unterstützen sowie Tierhalter für das Thema sensibilisieren und warnen. Derartige Täter müssen sich darüber im Klaren sein, dass mit gefährlichen Stoffen präparierte Köder nicht nur für Hunde, Katzen und freilebende Tiere, sondern auch für Kinder lebensbedrohlich sein können.“

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.


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