23.05.2019, 15:25 Uhr

Wohnhausbrand in Passau 90-jährige Bewohnerin an den Folgen ihrer Verletzungen verstorben

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Als Brandursache ist von einem fahrlässigen Umgang mit Zigaretten auszugehen.

PASSAU. Wie bereits am Samstag (18. Mai) berichtet, kam es zu einem Wohnhausbrand bei dem eine 90-jährige Bewohnerin schwer verletzt in eine Spezialklinik eingeliefert wurde. Die Frau ist zwischenzeitlich an den Folgen verstorben.

Beim Brandobjekt handelt es sich um ein Einfamilienhaus in Hanglage im Ortsteil Vornholz/ Haidenhof. Im Bereich des Wintergartens der oben gelegenen Parterrewohnung entwickelte sich aus bislang ungeklärter Ursache ein Brand. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr wurde der Brand von tatkräftigen Nachbarn mit einem Gartenschlauch bekämpft und schließlich von der Feuerwehr, die auch mit Atemschutz im Gebäude war, endgültig gelöscht.

Aufgrund der starken Hitzeentwicklung ging die Dachverglasung des Wintergartens zu Bruch. Durch herabfallende Glaselemente zog sich die 90-jährige Bewohnerin eine stark blutende Schnittverletzung zu. Außerdem erlitt sie eine schwere Rauchvergiftung. Sie konnte von den Anwohnern aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich ins Freie gebracht werden.

Gemeinsam mit einer Nachbarin führte die erste am Brandort eintreffende Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Passau notfallmäßige Sofortmaßnahmen zur Versorgung der lebensbedrohlichen Verletzung durch. Frau wurde schwer verletzt in eine Spezialklinik eingeliefert, wo sie zwischenzeitlich an den Folgen verstarb. Die Kripo Passau führt die weiteren Ermittlungen. Als Brandursache ist von einem fahrlässigen Umgang mit Zigaretten auszugehen.

Der durch den Brand entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 50.000 Euro.


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