08.01.2019, 13:24 Uhr

Junge Frau schlich sich bei ihm ein Betagter Wegscheider um 26.000 Euro erleichtert

Foto: qvist/123RF (Foto: qvist/123RF)Foto: qvist/123RF (Foto: qvist/123RF)

Pflegedienst deckte den gemeinen Diebstahl auf.

WEGSCHEID. Einen Diebstahl in Höhe von insgesamt rund 26 000 Euro hatte die Hauzenberger Polizei zu bearbeiten.

Einem betagten Mann, der alleinlebend in seinem Haus von einem Pflegedienst betreut wird, war das Bargeld durch mehrere Einzeltaten im Zeitraum von fast eineinhalb Jahren ab 2017 entwendet worden.

Der bescheidene und zurückgezogen lebende Mann hatte immer wieder größere und mittlere Beträge von seinem Konto abgehoben und zu Hause in einem Versteck verwahrt. Mit dem Geld beglich er laufende Unkosten in bar.

Nachdem sich dann die Kontobewegungen bis Mitte des Jahres 2018 trotz eines unveränderten Lebensstiles des Mannes auffällig häuften und in einem konkreten Fall sogar nachweislich Geld fehlte, kam der Hinweis auf den Diebstahl letztlich vom Leiter des Pflegedienstes persönlich an die Polizei.

Zeugenaussagen und umfangreiche polizeiliche Ermittlungen führten nun zu einem dringenden Tatverdacht gegen eine jüngere Frau aus dem Hauzenberger Bereich.

Die Frau hatte „Insiderwissen“ über die Lebensumstände des Seniors und sie wusste, wo der dieser sein Geld aufbewahrt. Obwohl sie weder räumliche noch soziale Nähe zu dem alten Herrn hatte, hatte sie diesen regelmäßig unter Vorspiegelung eines Vorwandes in seinem Haus aufgesucht.


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