20.06.2018, 17:03 Uhr

Das hätte schlimmer ausgehen können Unbekannter bohrt Lkw-Reifen an

(Foto: Joerg Huettenhoels/123rf)(Foto: Joerg Huettenhoels/123rf)

Ein Unternehmer der Baubranche hatte großes Glück, als er gerade noch rechtzeitig merkte, dass sein Lkw während der Fahrt plötzlich zu „schwimmen“ begann.

FÜRSTENSTEIN Die Ermittlungen der Polizei Tittling ergaben, dass die vier äußeren Reifen des Fahrzeuges vermutlich mit einem Akkuschrauber angebohrt wurden. Die Elastizität des Gummimaterials verhinderte das sofortige Entweichen der Luft. So war der Schaden für den Fahrer nicht gleich erkennbar. Erst die schwammige Straßenlage veranlasste den Fahrer, das Baufahrzeug anzuhalten.

Bei genauerer Kontrolle der Reifen wurden die Beschädigungen festgestellt. Der Lkw wurde am Samstag, noch unbeschädigt, am Parkplatz eines großen Möbelhauses in Fürstenstein abgestellt. Am Montag stellte der Unternehmer den Schaden in beschriebener Weise fest. Das Ganze fand so noch einen glücklichen Ausgang. Bei einem Reifenplatzer wären die Folgen unabsehbar gewesen.

Der Schaden dürfte sich auf circa 1.600 Euro belaufen. Um Hinweise bittet die Polizei Tittling unter: 08504/91089-0.


0 Kommentare