15.06.2018, 09:46 Uhr

In der Nacht auf Freitag Großkontrolle auf der A3 im Bereich der Verkehrspolizei Passau

(Foto: Bundespolizei)(Foto: Bundespolizei)

In der Nacht von Donnerstag, 14. Juni, auf Freitag fand im Bereich des Vorstauraums zum Grenzübergang Suben eine Großkontrolle des Ausreiseverkehrs auf der Bundesautobahn A3 statt. Dabei konnten durch die reibungslose Zusammenarbeit aller am Einsatz beteiligten Einsatzkräfte zahlreiche Verstöße festgestellt werden.

PASSAU Am Donnerstag wurde ab 21 Uhr der Ausreiseverkehr in Fahrtrichtung Österreich kontrolliert. Die Großkontrolle unter Leitung der Verkehrspolizeiinspektion Passau wurde mit Unterstützung zahlreicher Dienststellen des Polizeipräsidiums Niederbayern, Beamten der Bundespolizei, des Zolls und Polizeibeamten aus Tschechien und Österreich durchgeführt. Ebenso waren das Bundesamt für Güterverkehr und Angehörige der Regierung von Niederbayern beteiligt. Bereitschaftspolizisten waren zudem neben der technischen Unterstützung an der Kontrollstelle ebenso in die Kontrolltätigkeiten eingebunden.

Eine BRK-Besatzung war vor Ort um die medizinische Versorgung im Fall von etwaigen gesundheitlichen Notfällen während der Kontrolle sicherzustellen. Die Autobahnmeisterei Passau übernahm die Ableitung des Verkehrs in den Kontrollraum und die stationäre Stauabsicherung.

Schwerpunktmäßig wurde der grenzüberschreitende private und gewerbliche Personen- und Güterverkehr sowie Gefahrguttransporte überwacht. Zudem wurden Geschwindigkeitsüberwachungen mit Anhaltungen durchgeführt. Dabei wurde unter anderem der Schwerlastverkehr im Hinblick auf die Einhaltung der Sozialvorschriften und in Bezug auf den technischen Zustand der Fahrzeuge, sowie der ausreisende Personenverkehr im Rahmen der Schleierfahndung überprüft.

Die Kontrollen wurden bis circa 2 Uhr durchgeführt. Insgesamt wurden an der Kontrollstelle 269 Kraftfahrzeuge, davon fünf Kraftomnibusse und 362 Personen kontrolliert. Dabei konnten in den jeweiligen Kontrollbereichen mehrere Verstöße festgestellt werden.

Unter anderem erwartet im Bereich der Geschwindigkeitsüberwachung 52 Kfz-Führer eine Anzeige wegen überhöhter Geschwindigkeit; davon überschritten zwei Verkehrsteilnehmer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h so weit, dass gegen sie ein Fahrverbot ausgesprochen wird. Der „Tagesschnellste“ wurde mit 149 km/h gemessen.


0 Kommentare