08.06.2018, 13:36 Uhr

Polizei Hauzenberg mahnt Wildunfälle müssen gemeldet werden!

(Foto: Ralf Matok/123rf.com)(Foto: Ralf Matok/123rf.com)

Bereits in der Nacht zum Donnerstag wurde ein Reh von einem bislang unbekannten Fahrzeug in Lichtenau angefahren und vom Fahrer einfach liegen gelassen.

HAUZENBERG Eine gegen 23.25 Uhr am Unfallort vorbeifahrende Autofahrerin meldete das noch lebende, schwer verletzte Tier bei der Polizei. Der verständigte Jagdpächter konnte dann das Tier erlösen.

In der Nacht zum Freitag, gegen 1.20 Uhr, meldete wiederum ein unbeteiligter Autofahrer zwei verletzte Tiere auf der Kreisstraße PA 40 bei Germannsdorf. Ein vom verständigten Jagdpächter vor Ort aufgefundener Hase war bereits tot, ein ebenfalls beteiligter Fuchs, lag verletzt daneben. Auch hier war der Unfallverursacher seiner Verpflichtung nicht nachgekommen, den Wildunfall entweder beim Jagdpächter oder der Polizei zu melden.

Insgesamt haben sich in den letzten zwei Tagen im Dienstbereich der PI Hauzenberg sechs Wildunfälle ereignet, die restlichen vier waren ordnungsgemäß gemeldet worden. Es sollte für alle Verkehrsteilnehmer – ob mit oder ohne Kaskoversicherung – nicht nur eine gesetzliche, sondern eine moralische Verpflichtung sein, verletzte Tiere zu melden und damit diesen lange Leiden und Schmerzen zu ersparen.


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