14.05.2018, 10:25 Uhr

„Es ist teilweise saugefährlich“ Berufs-Fahrradpendler tauschen sich mit MdL Taubeneder zur Verkehrssicherheit aus

Austausch zur Verkehrssicherheit, wenn es darum geht, mit dem Rad in die Arbeit zu kommen – (v.l.) Hans Jörg Wagmann, Caroline Wieser, MdL Walter Taubeneder, stv. Landrat Raimund Kneidinger, Thomas Kapfhammer und Mathias Burgstaller. (Foto: Stefanie Starke)Austausch zur Verkehrssicherheit, wenn es darum geht, mit dem Rad in die Arbeit zu kommen – (v.l.) Hans Jörg Wagmann, Caroline Wieser, MdL Walter Taubeneder, stv. Landrat Raimund Kneidinger, Thomas Kapfhammer und Mathias Burgstaller. (Foto: Stefanie Starke)

Sie sind fast täglich mit dem Rad zur Arbeit unterwegs – bei Wind und Wetter: Hans Jörg Wagmann, Caroline Wieser, Thomas Kapfhammer und Mathias Burgstaller. Drei der leidenschaftlichen Rennradfahrer starten ihre tägliche Tour in Bad Füssing, für einen Teil der Gruppe geht`s bis nach Fürstenzell, Kapfhammer fährt sogar bis Passau-Patriching weiter. Burgstaller ist fast täglich zwischen Fürstenzell und Passau unterwegs.

PASSAU Die Strecke nach Passau ist teilweise schon ganz schön gefährlich. Im Landkreis findet man immer ruhige, wenig befahrene Gemeinde- und Kreisstraßen, aber nach Passau muss man entlang der vielbefahrenen Staatsstraßen weiter, es sind die einzig möglichen Routen“, so Hans Jörg Wagmann, der MdL Walter Taubeneder und den stellvertretenden Landrat Raimund Kneidinger in dieser Sache um einen Austausch gebeten hatte.

„Leider findet man nur mit dem Mountainbike über Forstwege sichere Routen von Neuburg nach Fürstenzell nach Passau“, erklärt der Fahrradpendler Hans Jörg Wagmann. Nach Einschätzung der Hobbysportler nehme der Anteil derer, die mit dem Rad zur Arbeit fahren deutlich zu – „die E-Bikes machen es möglich – so kommt man auch nicht mehr verschwitzt in der Arbeit an“, unterstreicht auch Thomas Kapfhammer.

Wenn es darum geht auf asphaltieren Straßen mit dem Rad nach Passau zu kommen, sei man auf die Staatsstraße 2118 zwischen Rehschaln und Passau angewiesen, die teils sogar in die Bundesstraße 12 übergeht. Eine weitere, nicht minder gefährliche Option für Radfahrer, ist die Staatsstraße 2618, zwischen der Abzweigung Pfennigbach bis Passau-Kohlbruck – „in der Stadt trifft man dann schon wieder auf ein Radwegenetz, außerhalb ist es auf den vielbefahrenen Straßen fast schon lebensgefährlich“, sind die Radpendler überzeugt und wollten dem Abgeordneten Taubeneder, sowie dem stellvertretenden Landrat Kneidinger die Situation unter Realbedingungen schildern.

Bei einem Ortstermin bei Rehschaln auf Höhe der Abzweigung nach Jägerwirth haben die Radfahrer ihre Anliegen nochmals vorgetragen. „Grundsätzlich ist es unser Anliegen, dass man gut und sicher in die Arbeit kommt, ob mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Auto“, so die Mandatsträger. Und gerade Passau ist und bleibt das Hauptziel des Verkehrs aus dem südlichen Landkreis. Ein entsprechendes Radwegenetz sei immer wieder im Gespräch – hier werde man den Kontakt zum Staatlichen Bauamt Passau suchen.


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