10.05.2018, 14:42 Uhr

Zahlreiche Unfälle Sehr viel Arbeit für die Passauer Autobahnpolizei in der Nacht zum Vatertag


Die Streife der Autobahnpolizei Passau war in der Nacht zum Vatertag schwer beschäftigt.

PASSAU Los ging es bereits am Mittwoch Nachmittag gegen 15.30 Uhr mit einer kleinen „Massenkarambolage“. Hier hatte sich in Richtung Österreich, Höhe Ruhstorf, ein Stau gebildet, weswegen ein 24-jähriger Autofahrer stark abbremsen musste. Eine nachfolgende Opel-Fahrerin übersah dies, fuhr auf seinen Golf hinten auf und streifte danach noch die Leitplanke. Ein 30-jähriger schaffte es dann ebenfalls nicht mehr rechtzeitig und fuhr noch in den Opel. Dem nicht genug. Ein Hyundai-Fahrer schaffte es dann zwar noch, hinter den drei verunfallten Autos anzuhalten, nicht so aber ein 31-jähriger ungarischer Autofahrer. Er rammte mit seinem Opel noch den stehenden Hyundai. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, es kam aber für etwa eine halbe Stunde zu erheblichen Verkehrsbehinderung. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 15.000 Euro.

Weiter ging es dann gegen 17.50 Uhr ganz in der Nähe, nämlich an der Ausfahrt Pocking in Fahrtrichtung Österreich. Hier fuhr ein türkischer Sattelzug einer österreichischen Autofahrerin hinten auf, welche gerade in der Ausfahrt wartete, um auf die B12 einbiegen zu können. Auch hier blieb es bei Sachschaden in Höhe von rund 2.500 Euro.

Nach einer kurzen Ruhepause und Schichtwechsel zur Nachtschicht dann gegen 20.30 Uhr ein Wildunfall auf der A3 zwischen den Ausfahrten Garham und Aicha. Ein 60-jähriger Autofahrer aus dem südlichen Landkreis erfasste auf der Autobahn ein Reh. Während am Auto nur leichter Schaden entstand, blieb das schwerverletzte Reh auf der Überholspur liegen. Die Polizeibeamten mussten es mit einem Schuss aus der Dienstwaffe von seinem Leiden erlösen und von der Fahrbahn entfernen.

Gegen 22.50 Uhr ereignete sich der nächste Unfall zwischen Passau-Süd und Pocking zwischen zwei Rumänen. Ein 19-jähriger fuhr dabei aus Unachtsamkeit auf ein langsamer fahrendes Fahrzeuggespann eines Landsmannes hinten auf. Das Gespann des 42jährigen Rumänen geriet dadurch ins Schleudern und der Anhänger samt aufgeladenem weiteren Auto riss vom Zugfahrzeug ab, überschlug sich und kam auf dem Grünstreifen zum Liegen. Hier unterstützten die freiwilligen Feuerwehren Neukirchen/Inn, Haarschedl und Hauptwache Passau, die Fahrbahn musste durch die Autobahnmeisterei gereinigt werden. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es kam zu leichteren Verkehrsbehinderungen. Der Schaden wird auf etwa 11.000 Euro geschätzt, verletzt wurde niemand.

Gerade mit der letzten Unfallaufnahme fertig, krachte es dann um 0.50 Uhr auf der Hammerbachtalbrücke, wieder in Richtung Österreich. Warum hier ein 45-jähriger ungarischer Autofahrer plötzlich ins Schleudern geriet, konnte er selber nicht erklären. Jedenfalls rammte er dabei zunächst den Wohnanhänger eines in gleicher Richtung fahrenden Gespannes und danach noch die Leitplanke. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Verletzt wurde erneut niemand, es entstand ein Schaden von knapp 15.000 Euro. Auch hier musste die Autobahnmeisterei ausrücken um die Fahrbahn von Schmutz und Glasscherben zu reinigen.

Zu guter Letzt touchierte auf der Rastanlage Donautal West gegen 3.15 Uhr ein türkischer Autofahrer beim Ausparken den Wagen seines Nebenmannes. Auch dieser kleine Rempler mit einem Schaden von etwa 1.000 Euro wurde noch von der Nachtschicht der Autobahnpolizei aufgenommen.


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