09.05.2018, 14:44 Uhr

Zwei Fälle im Raum Pocking Bei geschlossener Schranke Bahnübergang passiert – lebensgefährlich und teuer!

(Foto: fotohobi/123RF)(Foto: fotohobi/123RF)

In den vergangenen Wochen passierten zwei Verkehrsteilnehmer einen bereits geschlossenen Bahnübergang und riskierten viel. Die beiden Fahrer wurden ermittelt und angezeigt. Den Fahrern drohen hohe Geldbußen und mehrmonatige Fahrverbote.

POCKING Ein geschlossene Bahnschranke sollte eigentlich ein klares Signal sein, hier geht es nicht weiter. Und einen herannahenden Zug sollte man sowieso nicht unterschätzen. Bahnunfälle enden meist nicht glimpflich. Zwei Verkehrsteilnehmer ließen in den zurückliegenden Wochen die nötige Sorgfalt vermissen und verhielten sich mehr als leichtfertig an einem Bahnübergang in Pocking.

Der erste Fall ereignete sich bereits Ende April. Ein Verkehrsteilnehmer traute seinen Augen nicht, als er beobachten konnte, wie ein Autofahrer seinen Wagen bei bereits komplett geschlossener Schranke um die Baken herummanövrierte und dann weiterbrauste. Der Zeuge aus Pocking konnte sich jedoch das Fahrzeug und das Kennzeichen merken und zeigte den Vorfall bei der Polizei an. Die Polizei konnte mit den Angaben den Fahrer ermitteln und anzeigen.

Vor einigen Tagen wollte ein Motorradfahrer eine günstige Gelegenheit nutzen und fuhr im morgendlichen Berufsverkehr an den wartenden Autos und Lastwägen vorbei bis zur Schranke. Soweit ist das Verhalten des Motorradfahrers ja noch in Ordnung. Aber dann wollte der Kradfahrer nicht mehr warten, bis der Zug passiert  und der Übergang wieder freigegeben war, sondern fuhr ebenfalls um die geschlossenen Schranken herum. Auch der Fall wurde bei der Polizei bekannt und der Motorradfahrer konnte ebenfalls ermittelt werden.

Abschreckend dürfte mit Sicherheit die Strafe sein, die die beiden Fahrer erwartet. Neben einem Bußgeld von 700 Euro ist auch ein dreimonatiges Fahrverbot angesetzt. Da dürfte dann auch genug Zeit zum Nachdenken gegeben sein.


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