27.04.2018, 13:04 Uhr

Täter konnten bereits ermittelt werden Zwei 13-jährige Mädchen erhalten pornografische Bilder auf ihr Handy

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Zwei Fälle des neuen Phänomenbereichs „Sexting“ beschäftigten die letzten Tage die Polizei in Hauzenberg.

WEGSCHEID/UNTERGRIESBACH Unabhängig voneinander erhielten zwei 13-jährige Schülerinnen pornografische Darstellungen auf ihrem Handy, obwohl den Absendern das Alter der Kinder jeweils bekannt war.

Im ersten Fall informierte eine Mutter die Polizei, weil ein zunächst unbekannter Mann ihrer 13-jährigen Tochter am 17. April pornografische Bilder geschickt hatte. Sie hatte das Handy ihrer Tochter an diesem Abend überprüft und dabei die gespeicherten Männeradressen angeschrieben. Obwohl ein so Angeschriebener der Meinung war, dass er mit der 13-Jährigen schreibt, schickte er ihr ein Bild seines erigierten Gliedes. Als Täter konnte ein 21-Jähriger aus Hutthurm ermittelt werden.

Im zweiten Fall informierte der Schulleiter am 25. April die Polizei, weil eine 13-jährige Schülerin verstört zu ihm gekommen ist und ihm mitgeteilt hatte, dass ihr am Vortag eine unbekannte männliche Person in einem Facebook-Chat u.a. das Foto eines erigierten Penis geschickt hatte. Des Weiteren wurden ihr intime Fragen gestellt, obwohl sie dem Täter eindeutig erklärte, dass sie erst 13 Jahre alt ist. Dies interessierte den zunächst unbekannten Schreiberling aber nicht und er machte munter weiter. Mittlerweile konnte als Täter ein 26-Jähriger aus Egenhausen in Baden Württemberg ermittelt werden. Dieser ist bereits einschlägig in Erscheinung getreten.


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