06.03.2018, 12:17 Uhr

Polizei Bad Griesbach gibt Tipps Was tun, wenn Ihnen Reh und Wildschwein begegnen oder Sie einen Wildunfall haben?

(Foto: johan10/123RF)(Foto: johan10/123RF)

Am vergangenen Wochenende kam es erstmals in diesem Jahr im Zuständigkeitsbereich der PI Bad Griesbach zu einer Häufung von Wildunfällen.

BAD GRIESBACH Von Freitag bis Sonntag, 2. bis 4. März, ereigneten sich insgesamt 15 derartige Unfälle, wobei es fast ausschließlich zu Zusammenstößen mit Rehwild gekommen ist. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Ein regionaler Schwerpunkt war nicht erkennbar. Offensichtlich hat das nahende Frühjahr bereits zu starken Aktivitäten bei unserem heimischen Wild geführt. Insbesondere während den frühen Morgenstunden und zu Dämmerungszeiten ist die Gefahr von Wildwechsel jetzt besonders hoch.

Die PI Bad Griesbach rät Ihnen deshalb zur besonderen Vorsicht: Achten Sie auf die Gefahrenzeichen „Wildwechsel“, reduzieren sie bei Fahrten durch Wald- und Wiesengebiete ihre Geschwindigkeit und seien sie bremsbereit. 

Sofern Sie mit einem Wildwechsel oder am Fahrbahnrand stehenden Tieren konfrontiert werden raten wir Ihnen: Abblenden - Abbremsen - Hupen - Anhalten.

Schalten Sie die Warnblinkanlage an, wenn sich die Tiere entfernen, passieren Sie die Stelle in Schrittgeschwindigkeit und beobachten Sie den Fahrbahnrand genau. Vorsicht! Einem Wildtier folgen meist noch weitere! 

Führen Sie bei plötzlichem Wildwechsel keine Ausweichmanöver in den Gegenverkehr durch. Bremsen Sie stark ab und halten Sie ihre Fahrspur, auch wenn es dadurch zu einem Zusammenstoß mit dem Wild kommen wird. Sollte es zu einem Zusammenstoß gekommen sein, schalten sie die Warnblinkanlage an und sichern Sie die Unfallstelle ab bzw. kennzeichnen Sie die Unfallstelle deutlich sichtbar (Warndreieck).

Melden Sie den Unfall unverzüglich der Polizei, machen Sie genaue Angaben zur Unfallörtlichkeit und über das betroffene Tier, damit die Polizei ggf. den zuständigen Jagdpächter informieren bzw. zur Unfallstelle rufen kann.


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