04.03.2018, 13:47 Uhr

Eine Frau kam in Spezialklinik Beim Zünden explodiert Gas-Heizlüfter – drei Verletzte

Symbolfoto (Foto: DRF Luftrettung)Symbolfoto (Foto: DRF Luftrettung)

Drei Personen in Eppenschlag/Rametnach (Landkreis Freyung-Grafenau) teils schwer verletzt – Heizlüfter sollte gefrorene Wasserleitung auftauen

EPPENSCHLAG/RAMETNACH Wie die Polizeiinspektion Freyung meldet, kam es am Freitag, 02.03.2018, gegen 21 Uhr in Rametnach zu einem schweren Unfall beim Gebrauch eines mit Gas betriebenen Heizlüfters, bei dem ein Ehepaar und ein befreundeter Nachbar zum Teil schwer verletzt wurden. Das Ehepaar hatte festgestellt, dass in einem Kellerraum eine Wasserleitung infolge des starken Frostes gefroren war und hatte gemeinsam mit dem Nachbarn einen Heizlüfter aufgestellt, der mit Gas betrieben wurde.

Aus bislang unbekannten Gründen kam es beim Zünden des Heizlüfters zu einer explosionsartigen Verpuffung, die sogar eine Stahltür stark verbog und das Kellerfenster regelrecht wegsprengte. Zudem wurde durch den Explosionsdruck noch das Garagentor oberhalb des Kellerraumes stark beschädigt. Die beiden Männer erlitten mittelstarke, die Frau schwere bis sehr schwere Verbrennungen. Die Männer wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert, die Frau kam mit einem Hubschrauber in eine Münchner Spezialklinik.

Trotz ihrer schweren Verletzungen hatten die drei mehrere Schutzengel, den in der Enge des kleinen Kellerraumes hätte das Ganze auch noch schlimmer ausgehen können. Der Sachschaden hält sich in Grenzen und dürfte ca. 2000 Euro betragen.

An der Unglückstelle waren etliche Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes und die Feuerwehren aus Eppenschlag, Grafenau, Klingenbrunn und Oberkreuzberg eingesetzt.


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