22.09.2020, 16:34 Uhr

150 Einsatzkräfte vor Ort Sechsstelliger Sachschaden bei Brand in Waldkraiburg

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Der Brand in einem Wohn- und Geschäftsgebäude in der Traunreuter Straße hat am Dienstagmittag, 22. September 2020, einen Sachschaden im sechsstelligen Bereich verursacht. Die Kripo Mühldorf am Inn hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen.

Waldkraiburg. In einem Wohn- und Geschäftshaus im Waldkraiburger Gewerbegebiet Süd ist am Dienstagmittag gegen 12.40 Uhr ein Großbrand ausgebrochen. Aus bislang ungeklärter Ursache brach das Feuer offenbar in einem Anbau des Wohn- und Geschäftshauses aus. Ein Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehr Waldkraiburg sowie der umliegenden Feuerwehren, der Kreisbrandinspektion sowie des Technischen Hilfswerks Mühldorf mit ungefähr 150 Einsatzkräften rückte zur Brandbekämpfung und zur Unterstützung der Löscharbeiten aus, die zum aktuellen Zeitpunkt noch andauern. Auch mehrere Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes rückten zur Brandstelle aus, mussten aber bis dato nicht eingreifen.

Aufgrund der enormen Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung der umliegenden Straßen zwischenzeitlich durch Rundfunkdurchsagen dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Außerdem wurde eine MoWaS-Warnung für die Stadt Waldkraiburg durch die Integrierte Leitstelle veranlasst, wodurch Nutzer von Warn-Apps in der Stadt Waldkraiburg vor den Auswirkungen des Brandes gewarnt wurden.

Da sich in dem Brandobjekt früher ein Farbengeschäft befand, wurden durch die Feuerwehr spezielle Messungen der Umgebungsluft vorgenommen. Die Messungen ergaben jedoch über die sonst bestehenden Gefahren einer derartigen Rauchentwicklung keine außergewöhnlichen Auswirkungen auf die Umgebung rund um den Brandort.

Es gab keine Verletzten, den Sachschaden vermutet die Polizei jedoch im sechsstelligen Bereich. Kurz nach Ausbruch des Brandes waren Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein vor Ort, um die ersten Ermittlungen zu tätigen. Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Um diese zu klären, hat das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn die weiteren Ermittlungen übernommen und wird dabei von speziell geschulten Beamten der Spurensicherung unterstützt.