25.04.2019, 15:55 Uhr

Feuerwehren im Einsatz Erster Waldbrand 2019 im Landkreis Mühldorf

(Foto: evdoha/123RF)(Foto: evdoha/123RF)

In einem Waldstück an der Gemeindegrenze Niedertaufkirchen/Pleiskirchen hat es gebrannt. Die Feuerwehren hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Trotzdem gilt aktuell hohe Waldbrandgefahr in Oberbayern. Die Regierung hat Luftbeobachtung angeordnet.

PM POLIZEI MÜHLDORF Es war etwa 13.40 Uhr, als der Polizei Mühldorf am Mittwoch, 24. April, den ersten Waldbrand des Jahres 2019 gemeldet wurde. Ein aufmerksamer Passant hatte den Brand in einem Waldstück an der Gemeindegrenze Niedertaufkirchen/Pleiskirchen bemerkt und die Polizei informiert. Diese wiederum gab den Einsatz über die Einsatzzentrale Rosenheim an die Integrierte Leitstelle der Feuerwehren und des Rettungsdienstes weiter. Von der Integrierten Leitstellewurden anschließend die Feuerwehren Nonnberg, Niedertaufkirchen und Hörbering zur Brandbekämpfung alarmiert. Diese konnten den Brand von ca. 20 Quadratmeter Waldboden sehr schnell unter Kontrolle bringen.

Die Brandursache ist noch unklar.

Wegen der erhöhten Waldbrandgefahr in Oberbayern hat die Regierung von Oberbayern aktuell übrigens Luftbeobachtung angeordnet.

Aufgrund zunehmender Trockenheit weist der allgemeine Waldbrandgefahren-Index für Teile im nördlichen und südöstlichen Oberbayern aktuell eine hohe Waldbrandgefahr aus (Stufe 4). Besonders gefährdet sind Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder.

Die Regierung von Oberbayern bittet dringend darum, folgende Warnhinweise zu beachten. Diese gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind. Im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern davon sollen Sie

• kein Feuer oder offenes Licht anzünden oder betreiben,

• keine offenen Feuerstätten errichten oder betreiben,

• keine Bodendecken abbrennen und keine Pflanzen oder Pflanzenreste flächenweise absengen,

• keine brennenden oder glimmenden Sachen wegwerfen und nicht rauchen.

Die Luftbeobachtung ist eine vorbeugende Maßnahme der Waldbrandbekämpfung. Die Regierung von Oberbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Die Flugbereitschaft Oberbayern der Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die ehrenamtlichen Piloten. Die ausgebildeten amtlichen Luftbeobachter sind in der Regel Bedienstete der Katastrophenschutzbehörden oder Forstbehörden vor Ort. Weitere Informationen sind im Internet abrufbar unter www.lrst-oberbayern.de


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