23.01.2019, 11:14 Uhr

Verdacht der Schleusung Vier unerlaubt Eingereiste am Bahnhof Mühldorf

(Foto: Bundespolizei )(Foto: Bundespolizei )

Am 18. Januar 2019 nahmen Bundespolizisten am Bahnhof in Mühldorf vier irakische Staatsangehörige fest. Die Männer reisten zuvor unerlaubt nach Deutschland ein. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen einen bis dato unbekannten Schleuser.

MÜHLDORF Kurz nach Mitternacht kontrollierten Bundespolizisten in der Mühldorfer Bahnhofshalle vier Männer. Diese konnten den Beamten allerdings keine Identitätspapiere vorweisen. Eine erste Befragung ergab, dass es sich bei den Personen um irakische Staatsangehörige im Alter zwischen 20 und 26 Jahren handelte. Die Bundespolizisten nahmen die mutmaßlichen Iraker wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise fest und brachten sie zum Bundespolizeirevier Mühldorf.

Die Bundespolizei zeigte die irakischen Staatsangehörigen wegen der unerlaubten Einreise nach Deutschland an. Erste Ermittlungen ergaben, dass eine bis dato unbekannte Person die vier Männer nach Deutschland eingeschleust hat. Über die Fingerabdrücke der mutmaßlich Geschleusten stellten die Beamten fest, dass diese sich bereits in einem Asylverfahren in Rumänien befinden. Laut europäischen Vorschriften ist das Land, in welchem der erste Asylantrag gestellt wurde, auch für das Verfahren zuständig. Die Bundespolizisten führten die Festgenommenen am Freitag, 18. Januar 2019, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem zuständigen Ermittlungsrichter vor. Dieser Entschied auf Haft zur Sicherung der Zurückschiebung nach Rumänien.

Die Bundespolizei Mühldorf lieferte die Iraker anschließend in ein Gefängnis ein, wo sie auf ihre Rückführung nach Rumänien warten müssen. Die Ermittlungen durch die Bundespolizei gegen den noch unbekannten Schleuser dauern an.


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