23.11.2018, 12:35 Uhr

Verkehrsaktionstag der Polizei An sieben Stellen wurde gelasert

(Foto: Innenministerium)(Foto: Innenministerium)

Am 19. November 2018 führte die Polizei Mühldorf Geschwindigkeitskontrollen mittels Handlasergerät durch. Elf Verkehrsteilnehmer müssen mit einer Anzeige rechnen.

LANDKREIS MÜHLDORF Zu schnelles Fahren ist immer noch die Ursache Nummer eins bei schweren Verkehrsunfällen. Mehr als jeder dritte tödliche Verkehrsunfall im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd wird von Rasern verursacht. Die immer noch hohe Zahl an Unfallopfern zeigt deutlich, dass weiterhin intensive und öffentlichkeitswirksame Geschwindigkeitskontrollen erforderlich sind, um einen dauerhaften Einstellungs- und Verhaltenswandel der motorisierten Verkehrsteilnehmer herbeizuführen.

Nicht nur in Bayern, sondern auch im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ist nach wie vor überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptunfallursache für tödliche Verkehrsunfälle. Bislang verunglückten in diesem Jahr 78 Verkehrsteilnehmer im Dienstbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd (63 Verkehrstote gab es im Vergleichszeitraum bis 25. Oktober 2017). Auch eine Steigerung bei den Geschwindigkeitsunfällen mit tödlichem Ausgang wurde festgestellt. Im Jahr 2017 lag der Anteil in Bayern bei 37,17 Prozent (226 von 608 Verkehrstoten) und in Oberbayern Süd bei 44,16 Prozent (34 von 77 Verkehrstoten).

Um möglichst viele Verkehrsteilnehmer für die Risiken und die Gefährlichkeit von überhöhter Geschwindigkeit zu sensibilisieren und dadurch einen breiten Denk- und Lernprozess anzustoßen, wurde am Montag, 19. November 2018, im Dienstbereich der Polizeiinspektion Mühldorf ein Aktionstag zur Bekämpfung von überhöhter Geschwindigkeit durchgeführt. Dabei wurden an sieben Kontrollstellen zu unterschiedlichen Zeiten in den Gemeindegebieten der Stadt Mühldorf, der Gemeinden Polling, Erharting sowie Mettenheim Geschwindigkeitskontrollen mittels Handlasergerät durchgeführt. In dieser Zeit mussten 34 Verkehrsteilnehmer wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit beanstandet werden. Bei elf Verkehrsteilnehmern musste aufgrund der hohen Übertretung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige, welche mit mindesten einem Punkt einhergeht, vorgelegt werden.


0 Kommentare