09.08.2018, 10:14 Uhr

Vorsicht geboten Mehrfach  Anrufe durch falsche Polizeibeamte

(Foto: 123rf.com )(Foto: 123rf.com )

Am Dienstag, 07.08.2018, kam es in den Abendstunden im Bereich der Polizeiinspektion Mühldorf zu mehrfachen Anrufen durch falsche Polizeibeamte.

MÜHLDORF Die Masche war dabei immer gleich. Ein Anrufer meldete sich und gab gegenüber den Geschädigten an, dass soeben Einbrecher festgenommen wurden, die eine Liste mitführten, auf denen auch ihr Name verzeichnet war. Um die Einbrecher nun sicher einsperren zu können wäre es erforderlich, die vermeintliche Beute als Beweismittel zu übergeben um diese der Staatsanwaltschaft vorlegen zu können.

Während bei den meisten Anrufen die Geschädigten sofort verdacht schöpften und wieder auflegten, gelang es den unbekannten Tätern in einem Fall, mit dieser Masche einen hohen vierstelligen Eurobetrag bei einer 74-jährigen Frau aus Mühldorf zu ergaunern. Sie übergab den Betrag an die falschen Polizeibeamten und schöpfte erst mehrere Stunden nach der Geldübergabe Verdacht, als der vereinbarte Anruf des Staatsanwaltes ausblieb.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in diesem Betrugsfall aufgenommen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals ausdrücklich darauf hin, dass Polizeibeamte am Telefon niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen fordern um diese als Beweismittel an die Staatsanwaltschaft geben zu können. Bei Anrufen die ihnen seltsam vorkommen sollten sie auflegen und ihre örtlich zuständige Dienststelle von dem Anruf informieren. Suchen Sie sich die Nummer der Polizei selbst aus dem Telefonbuch und übernehmen Sie nie diejenige, die Ihnen von dem vermeintlichen Polizisten genannt wird. Im Notfall, oder wenn der Kurier bereits sein Erscheinen angekündigt hat, rufen Sie die 110 an!


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