25.07.2018, 15:00 Uhr

Tödlicher Unfall Tragödie in Mühldorf


Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Mittwochmittag, 25. Juli 2018, kurz nach 12 Uhr, an einer Tankstelle an der Münchener Straße in Mühldorf gekommen.

MÜHLDORF Nach derzeitigem Kenntnisstand wollte eine Mutter an ihrem Fahrzeug Öl nachfüllen. Ihre Kinder ließ sie im Fahrzeug sitzen. Während sie sich schon außerhalb des Fahrzeugs befand, machte sich dieses selbstständig und begann zu rollen. Vermutlich beim Versuch, das Fahrzeug zu stoppen, wurde die Mutter zwischen einer Mauer und ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Die Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Notarzt sowie das Kriseninterventionsteam waren im Einsatz. Ein Gutachter wurde ebenfalls an die Unfallstelle gerufen um den genauen Hergang zu klären.

Hier die offizielle Polizeimeldung:

Tragischer Unfall mit tödlich verletzter Person

Am Mittwoch, 25. Juli, ereignete sich in Mühldorf auf dem Gelände einer Tankstelle ein tragischer Unfall, bei dem eine Mutter (34) von 3 Kindern aus dem Landkreis tödlich verletzt wurde.

Die Fahrerin des Kleinbusses stellte das Fahrzeug nach ersten Erkenntnissen mit der Front zu einer Hauswand ab, um am Fahrzeug einen Betriebsstoff nachzufüllen. Nachdem die Fahrerin den Kleinbus verlassen hatte, verließ auch die älteste Tochter der drei im Pkw befindlichen Kinder das Fahrzeug. Die beiden jüngeren Kinder befanden sich zum Unfallzeitpunkt im Fahrzeug.

Aufgrund noch ungeklärter Ursache rollte der Kleinbus nach vorne und quetschte die Mutter zwischen Hausmauer und der Fahrzeugfront so heftig ein, dass die eingesetzte Notärztin nur noch den Tod feststellen konnte.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein beorderte zur Ermittlung des Unfallgeschehens und zur Erstellung eines unfallanalytischen und unfalltechnischen Gutachtens einen Sachverständigen an die Unfallstelle. Die betroffenen Personen sowie die Kinder werden durch das Kriseninterventionsteam betreut.

Der verunfallte Kleinbus wurde zur weiteren Spurensicherung sichergestellt.

An der Unfallstelle war die Feuerwehr Mühldorf, Altmühldorf, und Mössling mit 6 Fahrzeugen und 30 Mann im Einsatz.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs muss das Ergebnis des unfallanalytischen Gutachtens abgewartet werden. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.


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