27.10.2017, 15:00 Uhr

Polizei ermittelt und sucht Zeugen Konträre Aussagen nach Auseinandersetzung

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Wie berichtet, war es am Abend des 19. Oktober, zu einem Polizeieinsatz im Haidaeer Park in Waldkraiburg gekommen. Hintergrund war eine Auseinandersetzung, an der eine Familie und Asylbewerber beteiligt waren.

WALDKRAIBURG Derzeit laufen dazu die Ermittlungen bei der Polizeiinspektion Waldkraiburg, auch das Staatsschutzkommissariat der Kripo ist beteiligt. Um die lückenlose Aufklärung voranzutreiben, bittet die Polizei um weitere Zeugenhinweise.     

Vor gut einer Woche war es am Donnerstagabend, 19. Oktober, gegen 19 Uhr zu einem Polizeieinsatz im Haidaeer Park in Waldkraiburg gekommen. Nach Angaben eines 37-jährigen Mannes soll es zu Übergriffen durch Asylbewerber gegen ihn und seine Familienangehörigen gekommen sein. Der 37-jährige Anzeigeerstatter organisierte  danach eine Versammlung, die zwei Tage später vor der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber stattfand. Die dafür erforderlich Versammlungsanzeige beim Landratsamt Mühldorf als zuständiger Versammlungsbehörde unterließ der Mann. Im Rahmen der Eilzuständigkeit übernahm die Polizeiinspektion Waldkraiburg die Betreuung der Versammlung. In der gleichen Nacht warfen Unbekannte Steine gegen ein Fenster der Gemeinschaftsunterkunft, seitdem ist auch das Staatsschutzkommissariat der Kripo Traunstein in die Ermittlungen eingebunden.     

Inzwischen liegen mehrere Aussagen von Beteiligten wie auch von unbeteiligten Zeugen vor. Der aktuelle Sachstand der Ermittlungen lässt zumindest Zweifel an der Version des 37-jährigen Anzeigeerstatters zu. Es gibt Aussagen, die völlig konträr zu denen des 37-Jährigen sind. Zur lückenlosen Aufklärung der Sache ist die Polizei weiter auf der Suche nach Zeugen.

Zeugen, welche die Auseinandersetzung am 19. Oktober im Haidaeer Park beobachten konnten oder die sonst sachdienliche Angaben zur Sache machen können werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Waldkraiburg unter der Telefonnummer (08638) 94470 zu melden.

Erster Polizeihauptkommissar Georg Deibl, der Leiter der Polizeiinspektion Waldkraiburg, bittet alle Bürgerinnen und Bürger Waldkraiburgs: „Bitte lassen Sie sich nicht durch eine einseitige mediale Berichterstattung oder Gerüchte von vornherein beeinflussen. Wir tun alles, um den Fall neutral und lückenlos aufzuklären. Natürlich ist auch die Sicherheit in Waldkraiburg gewährleistet. So habe ich beispielsweise die polizeiliche Präsenz durch verschiedenste Maßnahmen lageangepasst erhöht“.


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