31.10.2019, 11:53 Uhr

Festnahme Polizei fasst Fahrraddieb und klärt weitere Fälle

Der Fahrraddieb soll auch für Diebstähle aus Autos verantwortlich sein.Foto: 123rf  (Foto: Manuel faba/123rf.com)Der Fahrraddieb soll auch für Diebstähle aus Autos verantwortlich sein.Foto: 123rf (Foto: Manuel faba/123rf.com)

Die Polizei in Landshut hat einen Fahrraddieb geschnappt – und dabei gleich noch weitere Straftaten aufgeklärt. Der Mann soll auch für Diebstähle aus Autos verantwortlich sein.

LANDSHUT Gelungen war der Polizei der Fahndungserfolg am Dienstag. Beamte der zivilen Einsatzgruppe hatten gegen 14 Uhr in der Oberndorferstraße einen 36-Jährigen aus Landshut kontrolliert. „Der Mann ist bei den Behörden kein Unbekannter, wegen diverser Diebstahlsdelikte ist er bereits einschlägig in Erscheinung getreten“, teilt die Polizei mit.

Der 36-jährige war mit einem weiß-schwarzen Fahrrad der Marke Pegasus unterwegs. Eine Überprüfung der Rahmennummer ergab, dass das Fahrrad nach Diebstahl zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Beamten stellten das Fahrrad sicher. Eine Wohnungsdurchsuchung und weitere intensive Ermittlungen führten schließlich zur Aufklärung weiterer Straftaten. Die Beamten fanden eindeutige Beweismittel. So solle der Mann für Diebstähle aus Fahrzeugen verantwortlich sein, zum Beispiel für einen Vorfall am Dienstag, 30. Juli. Da wurde aus einem Auto am Gutebergweg, dessen Fenster hatte offen gestanden, ein Rucksack mit Inhalt im Wert von 350 Euro geklaut.

Verantwortlich sein soll der der 36-Jährige auch für einen Diebstahl am Samstag, 26. Oktober, Zwischen 13 und 14.30 Uhr soll er dabei in der Liegnitzer Straße die Seitenscheibe eines Pkw eingeschlagen und eine Ledergeldbörse samt Inhalt gestohlen haben.

Bei der Wohnungsdurchsuchung konnten Beweismittel, die den beiden Taten zweifelsfrei zuzuordnen sind, aufgefunden und sichergestellt werden. Aufgrund dessen erfolgte durch die Polizei die Vorführung beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Landshut, dieser erließ einen Haftbefehl. „Die Motivlage des 36-jährigen dürfte wohl im Bereich der Beschaffungskriminalität liegen“, so die Polizei.


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