29.10.2019, 18:34 Uhr

Der Albtraum im Kinderparadies

Die Zelte auf der Halbinsel Lindenbichl sind mittlerweile wieder abgebaut. Was sich hier im Sommer ereignet hat, wühlt die Eltern eines 12-jährigen Jungen aus Landshut immer noch auf. Foto: Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz  (Foto: Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz)Die Zelte auf der Halbinsel Lindenbichl sind mittlerweile wieder abgebaut. Was sich hier im Sommer ereignet hat, wühlt die Eltern eines 12-jährigen Jungen aus Landshut immer noch auf. Foto: Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz (Foto: Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz)

Verstörender Vorfall in einem Kinderzeltlager der evangelischen Kirche. Die Kriminalpolizei ermittelt, weil ein 12-Jähriger aus Landshut von gleichaltrigen sexuell missbraucht worden sein soll. Die aufgewühlten Eltern, die erst Tage später von dem Vorwurf erfuhren, machen der Kirche Vorwürfe.

LANDSHUT/WEILHEIM In der evangelischen Kirche ist man stolz auf „Libi“. So nennt sie die kleine Halbinsel im Staffelsee (Landkreis Weilheim) liebevoll. Kinder und Jugendliche kommen seit 67 Jahren hierher, um eine tolle Zeit in dem Sommerzeltlager zu verbringen. „Lindenbichl ist legendär“, schreibt das evangelische Sonntagsblatt in einer Reportage. Doch dieses Mal passierte in dem Kinder-Paradies ein verstörender Vorfall: Die Kriminalpolizei in Garmisch und Landshut ermittelt, weil ein zwölfjähriger Bub am Donnerstag, 1. August, von mehreren Gleichaltrigen missbraucht worden sein soll. Was die Eltern des Jungen zusätzlich aufwühlt, ist, wie die evangelische Kirche damit umgeht.

„Erst am Samstag darauf haben wir einen Anruf bekommen. Wir waren deshalb auch davon ausgegangen, dass die Sache kurz zuvor passiert ist“, erzählt die Mutter. Was die Familie der Kirche noch vorwirft, wie die darauf reagiert, das lesen Sie morgen im Epaper des Wochenblattes oder hier.


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