18.10.2019, 11:31 Uhr

Alarm im Landkreis Landshut Großeinsatz wegen Gefahrstoffaustritt in Vilsbiburg


Ein vermeintlicher Gefahrstoffaustritt hat am Freitagvormittag in Vilsbiburg für Aufregung gesorgt.

VILSBIBURG Kurz vor 11 Uhr waren die Rettungskräfte wegen eines Gefahrstoffaustritts in der Schwalbenfeldstraße alarmiert worden. Ein Großaufgebot an Feuerwehren rückte aus. Auch für solche Fälle ausgerüstete Spezialisten der Landshuter Feuerwehr wurden gerufen. Mehrere 10.000 Liter einer zunächst unbekannten, scheinbar phosphorhaltigen Flüssigkeit, waren auf einem Betriebsgelände in mehreren Becken vermutlich unsachgemäß gelagert worden, sodass ein Teil der Flüssigkeit in die Kanalisation gelangen konnte. Um das Betriebsgelände wurde vorsichtshalber der Bereich in der Schwalbenfeldstraße/Fraunhoferstraße von den Einsatzkräften abgesperrt. Die Kripo Landshut hat zusammen mit der Polizei Vilsbiburg vor Ort die weiteren Ermittlungen in Zusammenarbeit mit Gefahrgutspezialisten aus Deggendorf und den zuständigen Behörden (Landratsamt, Gewerbeaufsichtsamt, Wasserwirtschaftsamt) übernommen. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der Flüssigkeit, um keine gesundheitsgefährdende Substanz. Dem Ergebnis der Untersuchung nach handelt es um handelsübliche Phosphorsäure, die weder für Menschen noch für die Umwelt gefährlich ist.


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