30.06.2019, 21:02 Uhr

Wohnungsbrand Heißer Einsatz in der Schönfeldstraße

(Foto: FFW Landshut)(Foto: FFW Landshut)

Am Sonntag kam es zur Mittagszeit in der Landshuter Schönfeldstraße zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand. Dabei brannte eine Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrparteieinhauses nahezu vollständig aus. Die Bewohnerin konnte sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Haus retten.

LANDSHUT Für kurzzeitige Unklarheit sorgte am Anfang der genaue Einssatzort. Gemeldet wurde der Brand zuerst in der Schönaustraße. Nach wenigen Minuten stellte sich dann heraus, dass das Brandobjekt am Ende der Schönaustraße am Übergang zur Schönfeldstraße lag und die Hausnummer des Objektes der Schönfeld- und nicht der Schönaustraße zuzuordnen war. „Dem auf der Durchfahrt befindlichen Zeugen, der den Brand gemeldet hatte, kann dabei kein Vorwurf gemacht werden“, so die Feuerwehr in einer Pressemitteilung.

Beim Eintreffen stellten die Einsatzkräfte dann eine starke Rauchentwicklung aus mehreren Fenstern im zweiten Obergeschoss fest. Ein über das Treppenhaus vorgehender Atemschutztrupp konnte zunächst wegen der enormen Brandausbreitung und der sich stauenden Hitze in der Wohnung nur schwer vorrücken. Parallel wurde mit der Drehleiter ein zweiter Atemschutztrupp zum Balkonfenster gefahren. Der Trupp öffnete dort gewaltsam die Balkontüre und begann ebenfalls mit Löscharbeiten. Der sich über mehrere Zimmer erstreckende Brand konnte dann so schließlich Zug um Zug gelöscht werden. Gleichzeitig wurde mit der Überdruckbelüftung und der Entrauchung des Gebäudes begonnen. Um in der Brandwohnung alle Glutnester ablöschen zu können, musste ein Teil der Einrichtung aus der Wohnung gebracht werden.

Nach gut 90 Minuten konnten die ersten Einsatzkräfte nach und nach wieder zu ihren Wachen zurückkehren. Insgesamt waren unter der Leitung von Stadtbrandrat Gerhard Nemela die Löschzüge Stadt, Achdorf, Siedlung und Schönbrunn mit etwa 45 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandwache und Nachkontrolle der Wohnung dauert aktuell noch an. Wodurch der Brand entstanden ist, ist der Feuerwehr nicht bekannt. Die Polizei hat vor Ort die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen. Die Brandwohnung ist unbewohnbar, andere Wohnungen wurden nach ersten Erkenntnissen nicht in Mitleidenschaft gezogen.

„Bedanken möchte sich die Landshuter Feuerwehr bei den vielen Nachbarn, die spontan Wasser und Kaltgetränke für die Einsatzkräfte zur Verfügung gestellt haben, die bei schweißtreibenden Temperaturen von um die 35 Grad gerne genommen wurden. Gerade für die eingesetzten Atemschutztrupps waren die Arbeiten bei diesen Temperaturen extrem anstrengend und kräfteraubend“, so die Feuerwehr in ihrer Pressemeldung.

(Foto: FFW)

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