24.04.2019, 10:23 Uhr

Absperrungen aufgehoben Baggerfahrer findet Fliegerbombe beim Kinderkrankenhaus


Kurz nach 9 Uhr wurde bei Bauarbeiten neben dem Kinderkrankenhaus in Landshut eine Fliegerbombe gefunden. Ein Baggerfahrer war bei Aushubarbeiten für eine Löschwasserzisterne auf das Überbleibsel aus dem Zweiten Weltrieg gestoßen.

LANDSHUT Bei Bauarbeiten ist am Mittwochmorgen in Landshut eine Fliegerbombe gefunden worden. Einer Erstmeldung der Polizei zufolge wurde die Bombe kurz nach 9 Uhr im Bereich Grillparzer Straße entdeckt. Kurz nach dieser Meldung gab die Polizei aber auch schon Entwarnung: Die Bombe sei nicht mehr scharf. Es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung.

Laut dem Sprengmeister vor Ort war die Bombe nicht mehr gefährlich, da die Zünder bereits entfernt waren. „Es ist im Prinzip nur noch eine Metallhülle mit Sprengstoff“, sagte der Mitarbeiter des Sprengkommandos München. Der Experte vermutet, dass die Bombe bereits nach dem Krieg entdeckt und vor Ort entschärft worden ist, die Bombe jedoch einfach liegen gelassen wurde. Die Bombe ist bei Aushubarbeiten für die Löschwasserzisterne des nahe gelegenen Kinderkrankenhauses entdeckt worden. Zunächst war befürchtet worden, dass das Kinderkrankenhaus evakuiert werden müsse.

Bei der Bombe handelt es sich um eine 50 Kilogramm schwere US-Fliegerbombe. Schon in der Vergangenheit wurden in der Gegend alte Sprengsätze gefunden. In Zukunft soll ein Spezialist die Grabungsarbeiten am Kinderkrankenhaus beaufsichtigen. Die nun gefundene Bombe wies bereits Kratzspuren vom Bagger auf. Das hätte auch gefährlich werden können, wenn sie nicht schon entschärft gewesen wäre, teilte die Polizei mit.


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