15.03.2019, 13:20 Uhr

Polizei verhaftet drei Verdächtige Sind diese drei jungen Vilsbiburger die gesuchten Tankstellen-Räuber?

Auf diese Tankstelle in Vilsbiburg hatten es die Täter mehrfach abgesehen. (Foto: Schmid)Auf diese Tankstelle in Vilsbiburg hatten es die Täter mehrfach abgesehen. (Foto: Schmid)

Drei Männer aus Vilsbiburg, 18 und 19 Jahre alt, stehen in dringendem Verdacht, seit dem Jahr 2017 mehrere Tankstellen überfallen und ausgeraubt zu haben. Nach umfangreichen Ermittlungen nahm die Polizei die drei Männer am Donnerstag fest. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl.

VILSBIBURG Die Überfälle in Vilsbiburg und Velden im Landkreis Landshut hatten seit 2017 für großes Aufsehen gesorgt. Die Täter gingen bei den Taten laut Polizei „bisweilen wenig zimperlich“ vor. So wurden die Beschäftigten der jeweiligen Geschäfte mit Messern beziehungsweise beim Überfall auf einen Bahnhofskiosk mit einer Axt zur Herausgabe von Bargeld bedroht und konnten insgesamt circa 3.000 Euro Bargeld erbeuten. Bei den Überfällen wurde glücklicherweise niemand schwer verletzt. Bei den Überfällen am 21.12.17 und 13.02.2018 konnten sich die Angestellten körperlich zur Wehr setzen. Die Täter flüchteten jeweils unverrichteter Dinge.

Das entwendete Bargeld konnte bislang nicht aufgefunden werden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass zwischenzeitlich bereits ausgegeben wurde.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand können den drei Tatverdächtigen bereits vier Überfälle auf Tankstellen nachgewiesen werden. Dabei handelt es sich um die Vorfälle vom:

- 24.11.2017: Raubüberfall auf eine Tankstelle in der Landshuter Straße in Vilsbiburg

- 13.2.2018: Raubüberfall auf die gleiche Tankstelle wie am 24.11.2017

- 7.12.2018: Raubüberfall auf Reisekiosk durch zwei Männer in Vilsbiburg

- 4.2.2019: Raubüberfall auf die gleiche Tankstelle wie 24.11.17 und 13.2.2018.

Die Taten wurden in unterschiedlicher Besetzung der Tatverdächtigen bzw. einzeln ausgeübt.

Die staatsanwaltschaftlichen und polizeilichen Ermittlungen dauern weiterhin an – insbesondere die Aufklärung der beiden bis dato noch „ungeklärten“ Fälle vom 21.12.17 in Vilsbiburg und 19.2.19 in Velden.


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