10.03.2019, 08:50 Uhr

Tierischer Einsatz Landshuter Feuerwehr rettet Eichhörnchen-Babys


Am Samstagmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut von der Tierschutzorganisation Cats&Dogs in Not e. V. alarmiert. In der Dammstraße standen nach dem Tod ihrer Mutter neugeborenen Eichhörnchen-Babys in einem Nest vor dem sicheren Tod. Eine tierische Rettungsaktion lief an.

LANDSHUT Eine Mitarbeiterin der Stadt Landshut hatte am Freitag mitbekommen, wie die Eichhörnchenmutter und ein weiteres Neugeborenes von einem Fahrzeug überfahren wurden. Die Mutter überlebte den Zusammenstoß nicht, das Junge hingegen schon. Sie setzte darüber die Tierschutzorganisation in Kenntnis und nach Rücksprache mit dem Eichhörnchen-Notruf war schnell klar, dass sich sicherlich noch mehr Jungtiere in der Nähe befinden mussten.

Die Tierschützer machten sich daraufhin auf die Suche nach dem Nest. Eine erste Suche durch Kletterer in einem Kobel, der außerhalb der Reichweite der Drehleiter lag, verlief ergebnislos. Am Samstagvormittag konnte schließlich das richtige Nest der Eichhörnchenfamilie im Gipfel eines Baumes an der Dammstraße lokalisiert werden. Da das Nest nicht zu erreichen war, wurde die Feuerwehr mit der Drehleiter hinzugezogen. Die Einsatzkräfte konnten das Nest vorsichtig aus dem Baum holen. Darin befanden sich drei Eichhörnchen-Babys.

Die wenige Tage alten Tiere befinden sich nun in guten Händen bei Regenstauf, werden dort mit der Flache aufgepäppelt und aufgezogen sowie später wieder ausgewildert. Soweit der Feuerwehr bekannt ist, sind die Tiere zwar dehydriert gewesen, jedoch haben alle vier gute Chancen, schnell wieder fit zu werden. Für die Landshuter Feuerwehr war der Einsatz nach rund einer Stunde beendet.


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