14.02.2019, 09:31 Uhr

Eine wilde Verfolgungsjagd Raser aus Landshut flüchtet vor Polizei und springt in Bach

Die Polizei lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit einem 20-Jährigen. (Foto: mino21/123RF)Die Polizei lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit einem 20-Jährigen. (Foto: mino21/123RF)

Eine filmreife Verfolgungsjagd hat sich am späten Mittwochabend ein Landshuter mit der Polizei in Eggenfelden (Landkreis Rottal-Inn) geliefert. Der 20 Jahre alte Mann wurde schließlich festgenommen. Zuvor war er in einen Bach gesprungen. Wegen Unterkühlung wurde der Mann im Krankenhaus behandelt.

EGGENFELDEN/LANDSHUT Die Verfolgungsjagd ereignete sich laut Polizeiangaben gegen 23.50 Uhr und begann an der Dienststelle in Eggenfelden. Weil der Mann zu schnell an ihr vorbeifuhr, nahm eine erste Streife die Verfolgung auf. Der Mann flüchtete zunächst auf die Öttinger Straße, dann über den Kreisverkehr in die Lauterbachstraße. Deutlich zu schnell ging es dann zur Landshuter Straße.

Als er in Richtung Rott am Wald abbog, kollidierte der Mann mit dem Randstein. Die beiden rechten Reifen gingen dabei kaputt. Mit überhöhter Geschwindigkeit und mit waghalsigen Fahrmanövern fuhr der Mann weiter über Loh nach Pirsting.

Wegen eines Fahrfehlers kollidierte er mit der Brücke am Mertseebach in Mitterpirsting. Der Mann stellte sich aber nicht der Polizei und flüchtete stattdessen durch den Mertseebach. Nach kurzer Verfolgung zu Fuß gelang es den Beamten, den Mann zu stellen. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.

Bei der Festnahme stellte sich heraus, dass der 20-Jährige keinen Führerschein besaß, das Auto war weder zugelassen noch versichert. Es erlitt Totalschaden. Glücklicherweise wurde niemand bei der Verfolgungsjagd verletzt, lediglich der flüchtige Autofahrer wurde mit einer leichten Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht werden. Wegen mehrerer Verkehrsdelikte wird der Mann nun angezeigt.


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