11.02.2019, 13:11 Uhr

Prozess in Landshut Erzieherin (45) soll Schützling vergewaltigt haben

Eine 45-jährige Erzieherin muss sich seit Montag vor gericht wegen sexuellen Missbrauchs und Vergewaltigung eines zum Tatzeitpunkt 15 Jahre alten Afghanen verantworten. (Foto: pnp)Eine 45-jährige Erzieherin muss sich seit Montag vor gericht wegen sexuellen Missbrauchs und Vergewaltigung eines zum Tatzeitpunkt 15 Jahre alten Afghanen verantworten. (Foto: pnp)

Weil sie einen ihrer Schützlinge, einen damals 15 Jahre alten Afghanen, im Jahr 2015 missbraucht haben soll, steht seit Montag eine 45 Jahre alte Erzieherin in Landshut vor Gericht.

LANDSHUT/KUMHAUSEN Laut der Anklage soll sich die Frau in einer Einrichtung in Kumhausen an dem damals minderjährigen Flüchtling massiv vergangen haben. Die Landshuter Staatsanwaltschaft wirft ihr sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen und Vergewaltigung vor. Die Frau wies zum Prozessauftakt die Vorwürfe zurück und erklärte, der junge Mann habe sich ihr gegenüber als 22-Jähriger ausgegeben und versucht, mit ihr Sex zu haben. Sie habe den jungen Mann aber abwehren können. Glaubhaft erschien Richter Theo Ziegler die Aussage der Frau nicht, allein schon wegen der Beweislage. So seien DNA-Spuren des jungen Manns in ihrem Körper gefunden worden. Wie die dahin gelangt sein könnten, konnte die Angeklagte nicht erklären. Der junge Mann war zum Prozess nicht erschienen. Der Prozess wird am Donnerstag fortgesetzt.


0 Kommentare