05.02.2019, 16:42 Uhr

Was für eine herzlose Tat Hundehalter sperrt Labrador ins Auto und setzt sich nach Italien ab

Die Vilsbiburger Polizei befreite den Hund aus dem Auto. (Foto: 123rf.com)Die Vilsbiburger Polizei befreite den Hund aus dem Auto. (Foto: 123rf.com)

Ein Fall von Tierquälerei beschäftigt derzeit die Beamten in Vilsbiburg. Ein Hundehalter hatte seinen Hund in einem Auto eingesperrt und sich dann nach Italien abgesetzt. Beamten gelang es schließlich, den ausgehungerten und stark verfrorenen Hund zu befreien.

VILSBIBURG Laut Polizeiangaben meldete am Montagnachmittag, gegen 13.30 Uhr, eine Frau, dass in der Ohmstraße in Vilsbiburg seit dem Morgen ein Auto steht, in dem sich ein Hund befindet. Den Polizisten schien das Tier verwahrlost. Möglicherweise war der Hund schon seit Sonntag in dem Auto. Auch das Auto wirkte auf die Beamten so, als wäre es „entsorgt“ worden.

Die Polizisten schlugen eine Scheibe ein und befreiten den Hund. Er war ausgehungert und stark verfroren. Anschließend wurde das Tier von Mitarbeitern der Stadt Vilsbiburg versorgt.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Hundebesitzer den Labrador zusammen mit dem Auto zurückgelassen hatte. Der Mann hatte sich anschließend in seine Heimat Italien abgesetzt. Nun wird gegen ihn wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.


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