09.01.2019, 22:49 Uhr

Schrecksekunden im Landkreis Auto rutscht in Gleisbett und wird von Zug erfasst


Im Landkreis Landshut ist am Mittwochabend ein Auto an einem Bahnübergang von einem Zug erfasst und komplett zerstört worden. Der Fahrer hatte sich vorher aus dem Auto retten können. Er telefonierte gerade mit der Polizei, da kam auch schon ein unbesetzter Personenzug und es krachte.

ESSENBACH „Der junge Mann hatte riesiges Glück“, sagt Polizeisprecher Stefan Scheibenzuber – und trefflicher kann man es wohl nicht ausdrücken. Nicht auszudenken, was passieren hätte können, wäre der junge Fahrer aus dem Landkreis Landshut in seinem Auto eingeklemmt gewesen.

Bei starken Schneeverwehungen und winterlichen Straßenverhältnissen war der 20-Jährige mit seinem 1er BMW im Bereich des Bahnübergangs Wattenbacherau bei Essenbach laut Polizei in Schleudern geraten. „Das Auto krachte zunächst gegen eine Leitplanke“, erklärt Scheibenzuber. Danach blieb es manövrierunfähig so unglücklich liegen, dass ein Teil des Fahrzeugs in den Bereich der Schienen ragte. Der Fahrer stieg aus und rief die Polizei, konnte den Rettern aber zunächst nicht einmal genau mitteilen, wo genau er sich befindet. Plötzlich kam auch schon der unbesetzte Personenzug, der auf der Strecke zwischen Dingolfing und Landshut eine Leerfahrt absolvierte. Der Fahrer des Triebwagens konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das Auto frontal. Der 20-Jährige musste dabei zu sehen, wie sein Auto mit brachialer Wucht des Aufpralls zur Seite geschleudert und dabei komplett zerstört wurde. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 20.000 Euro. Auch der Triebwagen wurde beschädigt. Der 20-Jährige kam mit dem Schrecken davon.


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