30.07.2018, 13:51 Uhr

Heiß und extrem trocken Waldbrandgefahr: Jetzt starten die Flugzeuge

Überwachungsflugzeug für Waldbrandgefahr. (Foto: pm)Überwachungsflugzeug für Waldbrandgefahr. (Foto: pm)

Wegen der sehr hohen Waldbrandgefahr setzt die Regierung von Niederbayern jetzt wieder Beobachtungsflüge ein. Die Bevölkerung wird zu besonderer Vorsicht aufgerufen.

LANDSHUT Die Regierung von Niederbayern ordnet deshalb im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung von Dienstag, 31. Juli, bis Sonntag, 5. August, als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung die Luftbeobachtung in besonders gefährdeten Gebieten, an.

Nach den Wettervorhersagen sind für Niederbayern in den nächsten Tagen keine flächendeckenden Niederschläge zu erwarten, die zu einer Entspannung führen würden. Vereinzelte Gewitter ändern an der Gesamtlage derzeit wenig. Die Wetterentwicklung wird weiterhin täglich beobachtet und aktuell beurteilt.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die angeordneten Flüge starten von den Stützpunkten Landshut-Ellermühle, Straubing-Wallmühle, Eggenfelden, Vilshofen und Arnbruck. .

Die Regierung appelliert dringend, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern.


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