26.06.2018, 15:35 Uhr

Nach dem Starkregen Mitte Juni Feuerwehr und THW stocken Sandsackbestände auf

Feuerwehr- und THW-Kräfte beim Sandsäcke füllen. (Foto: FFW)Feuerwehr- und THW-Kräfte beim Sandsäcke füllen. (Foto: FFW)

Durch das Unwetter Mitte Juni sind die Sandsackvorräte von THW und Feuerwehr massiv geschrumpft. Um für den nächsten Starkregen gerüstet zu sein, griffen die Retter jetzt zur Schaufel.

LANDSHUT Vergangenes Wochenende hat die Freiwillige Feuerwehr Landshut mit Unterstützung des THW Landshut und der Bauamtlichen Betriebe der Stadt Landshut die Bestände an gefüllten Sandsäcken wieder deutlich aufgestockt. Die im Bauhof, in den ehemaligen Panzerhallen, in der Hauptfeuerwache sowie mehreren Außenwachen lagernden Bestände waren durch das Starkregenunwetter am 12. Juni ziemlich ausgezehrt worden.

Nach den starken Regenfällen wurden am Abend des 12. Juni und in der darauffolgenden Nacht alleine im Bereich des Schweinbachs mehrere Tausend Sandsäcke verbaut. Dazu gingen noch etliche Paletten zur Unterstützung in das ebenfalls schwer vom Starkregen betroffene Geisenhausen. Zwar bekamen die Landshuter noch in dieser Unwetternacht einige Paletten aus der Marktgemeinde Essenbach geliefert, doch selbst diese Bestände und die wenigen Reste in Landshut reichten für Unwetter wie das Mitte Juni nicht mehr aus.

Um auch künftig bei Unwettern und Hochwässern bestmöglich gewappnet zu sein, wurden im städtischen Bauhof am letzten Samstag von rund 40 ehrenamtlichen Einsatzkräften von Feuerwehr und THW wieder mehrere tausend Sandsäcke gefüllt und anschließend gleich über das gesamte Stadtgebiet verteilt. „Das Unwetter im Bereich des Schweinbachs hat gezeigt, wie wichtig schnell verfügbare dezentrale Sandsackvorräte sowie die entsprechenden Be- und Entladefahrzeuge sind“, so Stadtbrandrat Gerhard Nemela, der in diesem Zusammenhang aber auch auf die neue Kampagne des Freistaats Bayern hinweist.


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