21.04.2018, 22:20 Uhr

Die Polizei geht von Brandstiftung aus 300 Feuerwehrleute können verheerenden Waldbrand bei Altdorf löschen

Die Einsatzkräfte waren stundenlang mit dem Löschen des Waldbrandes beschäftigt. (Foto:  Thomas Gaulke - FIRE Foto)Die Einsatzkräfte waren stundenlang mit dem Löschen des Waldbrandes beschäftigt. (Foto: Thomas Gaulke - FIRE Foto)

Über mehrere Stunden mussten mehrere Hundert Einsatzkräfte am Freitag mit den Flammen in einem Waldstück bei Altdorf kämpfen. Erst in der Nacht war der Brand gelöscht. Die Polizei geht derweil von fahrlässiger Brandstiftung aus.

ALTDORF Am Freitag gegen 16.45 Uhr wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern über Notruf über einen Waldbrand im Waldgebiet Buchholz bei Altdorf verständigt. Da sich die Brandstelle über einige Hundert Quadratmeter in unwegsamem Gelände erstreckte, wurden die Löscharbeiten durch zwei Polizeihubschrauber unterstützt. Es halfen ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera und eine Maschine mit Löschbehälter.

Der Löscheinsatz eines Großaufgebots zahlreicher Feuerwehren dauerte bis tief in die Nacht zum Samstag hinein.

Eine Gefahr für Menschen oder Wohnanwesen bestand nicht.

Gegen 23.30 Uhr meldete der zur Überwachung aus der Luft eingesetzte Polizeihubschrauber, dass derzeit keine weiteren Glutnester mehr festzustellen sind. Daraufhin wurde das Großaufgebot der Feuerwehr nach und nach reduziert. Der Einsatz konnte am Samstag gegen 1 Uhr vorläufig beendet werden. Am Samstagmorgen ab 8 Uhr wurde von der Feuerwehr noch eine umfassende Nachkontrolle durchgeführt.

Insgesamt waren rund 300 Einsatzkräfte der Feuerwehr, 37 des Technischen Hilfswerks sowie 25 des Rettungs- und Betreuungsdienstes (u.a. zur Verpflegung der Einsatzkräfte) vor Ort. Der Gesamteinsatz wurde von Kreisbrandinspektor Karl Hahn geleitet.

Bei den polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache ergaben sich erste Hinweise auf fahrlässige Brandstiftung. Entsprechende Spurensicherungsmaßnahmen wurden veranlasst. Nähere Angaben hierzu können zum jetzigen Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht gemacht werden. Die weiteren Ermittlungen werden vom Fachkommissariat der Kripo Landshut geführt.


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