19.02.2018, 09:48 Uhr

Bahnstrecke mehrere Stunden gesperrt Durchtrennte Oberleitung sorgt für Zugausfälle und Verspätungen!

Auf der Bahnstrecke Landshut-München kam es am Samstag zu erheblichen Beeinträchtigungen. (Foto:  Ursula Hildebrand)Auf der Bahnstrecke Landshut-München kam es am Samstag zu erheblichen Beeinträchtigungen. (Foto: Ursula Hildebrand)

Eine Unachtsamkeit sorgte für massive Behinderungen auf der Bahnstrecke Landshut-München: Die ausgefahrene Greifzange eines Holzgespanns durchtrennte die Oberleitung der Bahn und sorgte dadurch für ein regelrechtes Chaos bei den Zugverbindungen.

BRUCKBERG/GÜNDLKOFEN Am Samstag, gegen 13.25 Uhr, befuhr ein 68-Jähriger aus dem Landkreis Landshut mit seinem Holzgespann die Hauptstraße in Gündlkofen. Der Mann vergaß, die Greifzange des Anhängers einzufahren: Diese zertrennte zunächst eine Telefonleitung.

Als der Mann den Bahnübergang überquerte, hängte sich die Greifzange an der Oberleitung fest und riss diese auf einer Strecke von rund 100 Metern ab. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 2.000 Euro. Aufgrund des Vorfalls mussten der Bahnübergang und die eigentliche Bahnstrecke für mehrere Stunden gesperrt werden. Erst am Sonntag, gegen 1.55 Uhr, wurde die Strecke wieder freigegeben.

Die entsprechenden bahnbetrieblichen Auswirkungen waren enorm: Neun Züge sind komplett ausgefallen, 30 Teilausfälle, vier außerplanmäßige Halte, 38 Züge hatten entsprechend Verspätung und 19 Ersatzzüge mussten gestellt werden.


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