26.01.2018, 11:57 Uhr

Crash in Oberköllnbach am Donnerstag Kennzeichen verrät den Wildunfall-Flüchtigen

Ein Wildunfall muss zeitnah gemeldet werden. Symbolfoto: Kreisjagdverband Erding (Foto: Kreisjagdverband Erding e.V.)Ein Wildunfall muss zeitnah gemeldet werden. Symbolfoto: Kreisjagdverband Erding (Foto: Kreisjagdverband Erding e.V.)

Die dreiste Unfallflucht hatte einen Haken: Ein Autofahrer fuhr bei Oberköllnbach ein Reh tot und verlor dabei ein Kennzeichen. Damit konnte die Polizei den Täter zweifelsfrei identifizieren.

POSTAU Gemeldet wurde der Wildunfall am Donnerstag gegen 22.45 Uhr. In der Armannsberger Straße, im Bereich Oberköllnbach, lag ein totes Reh neben der Fahrbahn. Und das Kennzeichen des Verursachers lag gleich daneben. Rehe sind am häufigsten in Wildunfälle verwickelt – etwa 220.000 Tiere verenden jährlich – gefolgt von Hasen oder Kaninchen und Wildschweinen. Wer mit seinem Auto mit einem Tier zusammenstößt, muss den Wildunfall melden – beim zuständigen Wildhüter, Jagdaufseher, Jagdpächter oder bei der Polizei. Ansonsten begeht man Fahrerflucht. Auch wenn das Tier nur angefahren wurde und sogar dann, wenn es wieder verschwindet, ist Meldung zu machen. In solchen Fällen muss der Jäger das verletzte Tier suchen und ihm den Gnadenschuss geben. Wildwechsel finden häufig bei einsetzender Dämmerung statt und besonders oft im Winter und Herbst.


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