14.12.2017, 14:38 Uhr

Einsatz der Feuerwehr Balkon brennt, Flammen drohen auf Haus überzugreifen


Brenzliger Einsatz für die Feuerwehr in Landshut. Am Nachmittag stand ein Balkon in Flammen. Das betroffene Haus war nach dem Brand unbewohnbar und drohte sogar, einzustürzen.

LANDSHUT Das Feuer war gegen 14.20 Uhr gemeldet worden. Die Flammen drohten auf das Gebäude in Achdorf am Schwalbenweg überzugreifen.

Update: Offizieller Polizeibericht (18 Uhr)

Ein Brand auf einem Holzbalkon eines Doppelhauses hat sich am Donnerstagnachmittag am Landshuter Birkenberg schnell in das Wohnhaus und den darüber liegenden Dachstuhl ausgebreitet. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der außen an die Doppelhaushälfte angebaute Holzbalkon bereits lichterloh in Flammen. Die meterhohen Flammen und die enorme Hitze ließen die Fenster bersten, entflammten die Hauseinrichtung und den Dachstuhl. Die Bewohnerin der Haushälfte konnte sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie retten, die andere Doppelhaushälfte wurde durch Polizei und Feuerwehr geräumt. Weitere Häuser mussten nicht evakuiert werden.

Die Feuerwehr erhöhte die Alarmstufe und löschte über die Drehleiter und den Garten das Wohnhaus. Trotz des des Aufbietens aller Kräfte konnte das Feuer erst im Wohnhaus unter Kontrolle gebracht werden. Ein Übergreifen auf die benachbarte Haushälfte konnte noch verhindert werden. Da sich das Feuer auch in Zwischendecken und enge Bereiche des Dachstuhles ausgebreitet hatte, waren die Löschmaßnahmen im Gebäude äußerst schwierig. Die Zwischendecken mussten mit schwerem Gerät wie Kettensägen geöffnet und abmontiert werden.

Zur Deckung des Bedarfs an Atemschutzträgern wurden im Zuge des Einsatzes nochmals weitere Kräfte nachalarmiert. Aus Sicherheitsgründen wurde der Strom abgeschaltet. Die Statik wurde überwacht, weil Einsturzgefahr bestand.

Im Einsatz waren unter der Leitung von Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Stadtbrandinspektor Martin Dax, die Löschzüge Stadt, Achdorf, Rennweg, Hofberg und Siedlung sowie die Freiwillige Feuerwehr MIttergolding mit rund 80 Einsatzkräften. Zur Absicherung stand der Rettungsdienst parat. Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens laufen über die Polizei. Das Brandobjekt ist bis auf weiteres unbewohnbar, die benachbarte Haushälfte kann normal bewohnt werden.


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