08.12.2020, 14:38 Uhr

Ermittlungen Brand in einer Ingolstädter Grundschule – zwei Kinder hatten gezündelt!

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Wie bereits berichtet, brach Mitte Oktober 2020 im Garderobenbereich eines Klassenzimmers einer Grundschule in Ingolstadt ein Feuer aus. Brandursächlich hierfür war den abschließenden Ermittlungen der Kriminalpolizei Ingolstadt zufolge die Zündelei zweier strafunmündiger Kinder.

Ingolstadt. Schon bei der Begehung der Brandörtlichkeit erschien den Kriminalbeamten der Kripo Ingolstadt ein technischer Defekt als Brandursache als eher unwahrscheinlich. Um dies jedoch sicher ausschließen zu können, zogen die Beamten einen Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamts hinzu. Parallel hierzu erfolgten Anhörungen mehrerer Schüler. Dabei gerieten nach und nach zwei Kinder unter Tatverdacht, die bei der polizeilichen Anhörung konkret mit dem Tatverdacht konfrontiert wurden und daraufhin die Zündelei an Bekleidungsgegenständen im Garderobenbereich einräumten. Der Einvernahme nach war die Idee der Kinder, ein echtes Feuer zu machen, wohl bei einem zurückliegenden Probealarm entstanden.

Etwaige strafprozessuale Maßnahmen brauchen die strafunmündigen Schüler nicht befürchten.


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