30.07.2020, 10:37 Uhr

Kein Zünder Fund einer Fliegerbombe bei Bauarbeiten am Bahnhof Donauwörth

Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes beim Abtransport des Blindgängers. Foto: BundespolizeiMitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes beim Abtransport des Blindgängers. Foto: Bundespolizei

Bei Baggerarbeiten im Bahnhof Donauwörth stießen vergangene Nacht, 29. auf 30. Juli, Bauarbeiter auf eine britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Nach gut dreistündiger Sperrung des Bahnhofs konnte Entwarnung gegeben werden.

Donauwörth. Gegen 2 Uhr nachts legte ein Baggerfahrer am Gleis 6 des Donauwörther Bahnhofs einen mehr als sieben Jahrzehnte alten Bombenblindgänger frei. Streifen der Bundespolizei sowie der Polizeiinspektion Donauwörth sperrten den Fundort ab, der Zugverkehr wurde eingestellt. Die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes wurden verständigt und nahmen sich der in einer eineinhalb Meter tiefen Baugrube liegenden Bombe an. Um 4.56 Uhr schließlich gaben die Entschärfer Entwarnung. Die britische Fliegerbombe mit einer Länge von 60 Zentimetern hatte keinen Zünder. Daraufhin konnten die Absperrungen aufgehoben und der Zugverkehr wiederaufgenommen werden.Der durch den Kampfmittelräumdienst abtransportierte Blindgänger wird zu einem späteren Zeitpunkt vernichtet.


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